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Geschäftstätigkeit in Eurozone bleibt auf niedrigem Niveau

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Die deutsche Finanzmetrole Frankfurt bei Nacht
Die deutsche Finanzmetrole Frankfurt bei Nacht   -   Copyright  Michael Probst/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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Im September ist die Geschäftstätigkeit in der Eurozone erneut auf niedrigem Niveau geblieben, wenn auch mit zunehmend unterschiedlichen Trends nach Sektoren und Ländern.

Das schnellere Wachstum des verarbeitenden Gewerbes, angeführt von Deutschland, wurde durch einen erneuten Abschwung im Dienstleistungssektor ausgeglichen, der häufig mit den wiederauflebenden Coronavirus-Infektionsraten in Verbindung gebracht wurde.

Berichtet wurde weiterhin über einen Nettoverlust von Arbeitsplätzen, obwohl die Rate der Lohn- und Gehaltskürzungen nachließ, insbesondere im verarbeitenden Gewerbe, was zum Teil auf verbesserte Zukunftserwartungen zurückzuführen ist. Der Preisdruck ließ im Laufe des Monats nach.

Der Londoner Daten- und Informationsdienst IHS Markit befürchtet, dass die Eurozone in den nächsten drei Monaten wieder in eine Rezession zurückfallen könnte. Markits` Flash-Eurozone-Composite-Purchasing Managers' Index sank von 51,9 im August auf 50,1 und liegt damit kaum über der Stagnation. Dies deutet darauf hin, dass die Erholung im Sommer ausläuft.

Auch im Dienstleistungssektor nahmen die Arbeitsplatzverluste zu, da sich mehr Unternehmen über Kosten und Betriebskosten Sorgen machten. Der Sektor, der bereits im August fast zum Stillstand gekommen war, verzeichnete den größten Produktionsrückgang seit Mai.

Es gibt aber auch Positives inmitten der negativen Purchasing Managers' Index Berichte über die Eurozone: Die Geschäftserwartungen für die kommenden 12 Monate erreichten den höchsten Stand seit Februar. IHS Markit stellt fest: "Der Optimismus rührte hauptsächlich von der Überzeugung her, dass die Störungen durch Covid-19 im Laufe des kommenden Jahres nachlassen werden."