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Deutsche Ärzte im Kosovo: "Covid-19 kennt keine Grenzen"

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Hospital in Kosovo
Hospital in Kosovo   -   Copyright  Visar Kryeziu/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
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In der Coronakrise bekommt das Kosovo Hilfe aus Deutschland. Gesundheitsexperten des Robert Koch Instituts sind zwei Wochen vor Ort, um das Balkanland im Kampf gegen das Virus zu unterstützen. Dabei geht es um die Analyse von Daten, Risikomanagement und Tracking.

Andreas Jensen vom Robert Koch Institut sagte:

Niemand kann das Problem allein lösen, niemand kann Covid allein bekämpfen, denn das Virus macht nicht an der Grenze halt. Ohne international zusammenzuarbeiten, werden wir das Virus nicht besiegen können. Das ist auch ein Grund, warum wir hier sind: um im Kampf gegen Covid zu helfen, denn Ihr Kampf ist auch unser Kampf. Wir kämpfen sozusagen an derselben Front.
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Viel Aufmerksamkeit in Pristina für die Experten aus DeutschlandVisar Kryeziu/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.

Das Kosovo, einer der kleinsten und ärmsten Staaten in Europa, verzeichnete zu Beginn der Pandemie Engpässe in der medizinischen Versorgung und Ausrüstung.

Nach Ende des Lockdowns Mitte Mai stieg die Zahl der Infektionen zunächst wieder an, so dass Beschränkungen neu in Kraft traten: mit Maskenpflicht, Ausgangssperren und Mindestabständen.

Die 1,8 Millionen Einwohner des Kosovo halten sich mehrheitlich an die Vorgaben. Mit Erfolg: Im Vergleich zum vergangenen Monat ging die Zahl der Neuinfektionen um fast die Hälfte zurück.

615 Menschen sind - Stand 24.09. - im Kosovo an oder mit Covid-19 gestorben.