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SuperCup: Bayern-Sieg im Risikogebiet - Hat Fußball Narrenfreiheit?

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Bayern feiern SuperCup-Sieg in Budapest
Bayern feiern SuperCup-Sieg in Budapest   -   Copyright  Laszlo Balogh/Laszlo Balogh
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Am Ende haben die Bayern den Supercup-Sieg gefeiert - im neuen Stadion im Corona-Risikogebiet Budapest. Der Mann des Abends war Javi Martinez, der mit seinem Kopfball-Tor in der Verlängerung das ZWEI zu EiNS gegen Sevilla besiegelte. Der 32-Jährige steht wohl kurz vor seiner Rückkehr nach Spanien - nach acht Jahren in München.

Sevilla-Trainer Julien Lopetegui meinte, es tue immer weh zu verlieren - in einem Finale noch mehr. Sein Team habe Chancen gehabt und sei vom Gegner an die eigenen Grenzen gepusht worden.

Einige Hundert Bayern-Anhänger waren trotz deutscher Reisewarnung nach Ungarn gereist. "Es hat gut getan, dass Fans wieder im Stadion waren," sagte Trainer Hansi Flick.

Rummenigege feiert Sieg am Geburtstag

Die Europäische Fußball-Union hatte totz hoher Infektionszahlen in Ungarns Hauptstadt für einen sogenannten "Pilottest" erstmals wieder bei einem ihrer Wettbewerbe Fans zugelassen. Nach Verbandsangaben waren 15 500 Tickets verkauft worden. Damit war die Puskas-Arena zu einem Viertel gefüllt. "Ich möchte mich bei der UEFA und ihrem Präsidenten Aleksander Ceferin für die professionelle Durchführung dieses Finales bedanken. Das war ein wichtiger Schritt zurück zur Fußballkultur, zu Emotionen und Atmosphäre im Stadion", sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge, der mit dem Titelgewinn in seinen 65. Geburtstag hineinfeiern konnte.

"Der Fußball scheint offenbar Narrenfreiheit zu genießen. Das ist kontraproduktiv und ein falsches Signal", sagte dagegen der Chef des Weltärzteverbandes Frank-Ulrich Montgomery zur Austragung des Fußball-Finales vor 15.000 Zuschauern.