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Brexit-Gespräche: Schadensbegrenzung in Brüssel

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Michael Gove und Maros Sefcovic
Michael Gove und Maros Sefcovic   -   Copyright  John Thys/AFP or licensors
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Wird das künftige Verhältnis zwischen Großbritannien und der EU ein freundschaftliches - oder ein schwieriges? Dafür werden in dieser Woche in Brüssel die Weichen gestellt. Es geht um ein Nachfolgeabkommen zum Brexit, also um die Ära nach dem Austritt im Januar 2021.

Shona Murray berichtet für Euronews vor Ort:

Es ist eine entscheidende Woche für die Brexit-Verhandlungen. Der britische Staatsminister Michael Gove trifft seinen Amtskollegen Maros Sefcovic von der Europäischen Kommission. Die beiden werden sich an Schadensbehebung versuchen, den das britische Binnenmarktgesetz angerichtet hat. Dieses bricht das mit der EU im vergangenen Jahr ausgehandelte Brexit-Abkommen.

Ebenfalls auf dem Programm steht ein Treffen zwischen dem leitenden britischen Unterhändler David Frost und seinem EU-Amtskollegen Michel Barnier. Es geht um die 9. formelle Verhandlungsrunde des Brexit Freihandelsabkommen. Großbritannien will offenbar die Gespräche intensivieren. Dem erteilte die EU jedoch eine Absage, sollte es keine klaren Zusagen seitens London zu gleichen Wettbewerbsdingungen geben und in welchem Umfang die EU ab Januar in britischen Gewässern fischen darf.
Shona Murray
Euronews-Korrespondentin in Brüssel