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Der Norden Englands bangt: Welche Corona-Maßnahmen verkündet Johnson?

Der Norden Englands bangt: Welche Corona-Maßnahmen verkündet Johnson?
Copyright Matt Dunham/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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Von Tadhg Enright mit Euronews
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Der britische Premierminister Boris Johnson wird heute abend im Parlament schärfere Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus bekanntgeben. Vor allem im Norden Englands breitet sich das Virus sehr schnell aus.

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Der britische Premierminister Boris Johnson wird heute Abend neue Maßnahmen für England im Kampf gegen die Coronakrise bekanntgeben.

Dazu gehört auch die Installierung eines dreistufigen Ampelsystems mit den Kategorien "Mittel", "Hoch" und "Sehr hoch". Großbritannien ist in Europa das mit am stärksten von der Pandemie getroffene Land.

Aktuell werden landesweit mehr Covid-19-Patienten behandelt als beim Höhepunkt der ersten Infektionswelle im Frühjahr.

Besonders stark steigende Fallzahlen gibt es im Norden Englands. Darunter sind zunehmend ältere Menschen und somit schwerere Krankheitsverläufe.

Euronews-Korrespondent Tadhg Enright kommentierte in London: "Die Regierung von Boris Johnson war kritisiert worden, weil sie nicht mit den Gemeinden sprach, die von diesen strengeren Maßnahmen betroffen sein werden. Ihr wurde auch vorgeworfen, den Norden als Testgebiet für unbewiesene Pandemie-Wissenschaften zu nutzen. Jetzt, nach einem geschäftigen Wochenende mit vielen Gesprächen, verspricht Johnson, den lokalen Verantwortlichen in Zukunft ein Mitspracherecht zu geben. Aber es ist schon krass, einen Blick auf die Landkarte zu werfen und zu sehen, wie das soziale Leben vor allem in den historisch weniger wohlhabenden Regionen eingeschränkt wird, während im wohlhabenderen Süden die Menschen weiterhin Freunde und Familie zum Beispiel. in Bars treffen können. Aber vielleicht bleibt das nicht so. Am Wochenende warnte einer der wissenschaftlichen Berater der Regierung, dass eine Rückkehr zur vollständigen landesweiten Abriegelung sich als notwendig erweisen könnte, wenn die Krankenhäuser über den Winter geschützt werden sollen".

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