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Es kracht: Italien begehrt gegen Pandemiebestimmungen auf

Löschung eines Brandes in Turin
Löschung eines Brandes in Turin Copyright MARCO BERTORELLO/AFP or licensors
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Von euronews
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Es kam in mehreren Städten zu teils gewalttätigen Protesten, zwölf Menschen wurden in Gewahrsam genommen. Die Regierung hatte wieder verschärfte Maßnahmen eingeführt.

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Widerstand gegen die neuerlichen Alltagseinschränkungen in Italien: In mehreren Städten lieferten sich Demonstranten Straßenschlachten mit der Polizei. Die Behörden ordneten an, dass Lokale in den kommenden vier Wochen aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus täglich um 18 Uhr schließen müssen, Kinos, Theater und Sporteinrichtungen dürfen überhaupt nicht öffnen.

Gastwirte verzweifelt

Unter anderem in Turin gingen Vertreter des Gastgewerbes auf die Straße - sie fürchten Schlimmstes.

„Wir müssen arbeiten und die Wirtschaft am Leben halten: Unsere Angestellten und unsere Familien, alle... Wir sind verzweifelt. Ich führe seit acht Jahren ein Lokal und will nicht, dass es zugrunde geht“, so der Restaurantbetreiber Ivan Fontana. Gastwirtin Sara Popolo erläutert: „Wir brauchen eine richtige Demonstration. Auch wenn sie sagen, dass wir um 18 Uhr schließen sollen, musste ich schon um 4 dichtmachen, denn es kam niemand mehr, alle haben Angst.“

Zwölf Festnahmen, vereinzelte Plünderungen

Landesweit wurden bei den Protesten in Italien zwölf Menschen festgenommen, es kam zu vereinzelten Plünderungen. euronews-Reporterin Giulia Avataneo berichtet: „Brennende Mülleimer, Barrikaden entlang der Straßen. So sieht es in Turin in dem Augenblick, in dem die Ausgangssperre in Kraft tritt. Ein Teil der Demonstrationen gegen die neu verhängten Einschränkungen ist aus dem Ruder gelaufen. Auf der anderen Seite gab es einen friedlichen Protest der Gastwirte. Diese Branche steht aufgrund der neuen Beschränkungen vor großen Schwierigkeiten."

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