Eilmeldung
This content is not available in your region

Nach Erdbeben werden in und um Izmir mehr Opfer befürchtet

euronews_icons_loading
Nach Erdbeben werden in und um Izmir mehr Opfer befürchtet
Copyright  Кадр из репортажа
Schriftgrösse Aa Aa

In Teilen der Türkei und Griechenlands hat ein schweres Erdbeben für Zerstörungen gesorgt. Die Rettungsarbeiten dauerten am frühen Samstagmorgen an, und es wurden weitere Todesopfer befürchtet. Zunächst war von mindestens 19 Toten die Rede.

In der Westtürkei kamen zahlreiche Menschen ums Leben, einer durch Ertrinken. Über 600 Menschen wurden verletzt. Besonders schlimm betroffen ist die Stadt Izmir. Mehrere Häuser stürzten ein und verschütteten Menschen. Dutzende Betroffene konnten lebend geborgen werden.

Fast 3.000 Such- und Rettungskräfte wurden an die zerstörten Gebäude in Izmir geschickt, so der Katastrophenschutz. Türkischen Medien zufolge wurden zudem einige Krankenhäuser in der Provinz beschädigt und mussten evakuiert werden.

Der griechische Regierungschef Mitsotakis telefonierte mit dem türkischen Präsidenten Erdogan. Beide Politiker versprachen ihren Ländern gegenseitige Unterstützung.

Ismail Gokmen/AP
Izmir nach dem ErdbebenIsmail Gokmen/AP

Der deutsche Außenminister sprach im Namen der EU seine Solidarität aus. Deutschland hat derzeit den EU Ratsvorsitz inne.

Das Epizentrum lag laut türkischem Katastrophenschutz in der Ostägais vor Izmir und der griechischen Insel Samos in einer Tiefe von etwa 16 Kilometern und hatte eine Stärke von 6,6.

Berichten zufolge soll es bis nach Istanbul, Athen und Bulgarien zu spüren gewesen sein. Es gab mehrere Nachbeben.

Sowohl an der türkischen Westküste als auch auf Samos wurden Küstenteile von Tsunamis überspült.

Auf der griechischen Insel starben zwei Jugendliche durch einstürzenden Hauswände. Offiziellen Angaben zufolge wurden mindestens 19 Menschen verletzt.

Die Bewohner von Samos waren dazu aufgerufen, die Nacht im Freien - gegebenenfalls in ihren Autos - zu verbringen. Bisher sind griechische Geologen nicht sicher, ob es sich bei dem großen Beben von Freitagmittag um das Hauptbeben handelte.