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Schweres Erdbeben in der Ostägäis: Mindestens 14 Tote

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In Izmir
In Izmir   -   Copyright  Ismail Gokmen/AP
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In Teilen der Türkei und Griechenlands hat ein schweres Erdbeben für Zerstörungen gesorgt. In der Westtürkei kamen laut Katastrophenschutz mindestens zwölf Menschen ums Leben, einer durch Ertrinken. Über 600 Menschen wurden verletzt.

Besonders schlimm betroffen ist die Stadt Izmir. Mehrere Häuser stürzten ein und verschütteten Menschen. Dutzende Menschen konnten lebend geborgen werden. Fast 3000 Such- und Rettungskräfte wurden an die zerstörten Gebäude in Izmir geschickt, so der Katastrophenschutz. Türkischen Medien zufolge wurden zudem einige Krankenhäuser in der Provinz beschädigt und mussten evakuiert werden.

Erschütterungen auch in Athen spürbar

Das Epizentrum lag laut türkischem Katastrophenschutz in der Ostägais vor Izmir und der griechischen Insel Samos in einer Tiefe von etwa 16 Kilometern und hatte eine Stärke von 6,6.

Berichten zufolge soll es bis nach Istanbul, Athen und Bulgarien zu spüren gewesen sein. Es gab mehrere Nachbeben.

Sowohl an der türkischen Westküste als auch auf Samos wurden Küstenteile von Tsunamis überspült.

Zwei tote Jugendliche auf Samos

Auf der griechischen Insel starben zwei Jugendliche durch einstürzende Hauswände. Offiziellen Angaben zufolge wurden mindestens 19 Menschen verletzt.

Die BewohnerInnen von Samos sind dazu aufgerufen, die Nacht im Freien - gegebenenfalls in ihren Autos - zu verbringen. Bisher sind griechische GeologInnen nicht sicher, ob es sich bei dem großen Beben von Freitagmittag um das Hauptbeben handelte.