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Trump: "Das ist Betrug, wir werden die Auszählung stoppen lassen"

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"Nach meinem Dafürhalten haben wir schon gewonnen", so Trump.
"Nach meinem Dafürhalten haben wir schon gewonnen", so Trump.   -   Copyright  Evan Vucci/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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Noch während die Auszählungen laufen, zeigte sich Donald Trump in einer Rede in Washington D.C. zuversichtlich, die US-Präsidentschaftswahl zu gewinnen und kündigte bereits an, vor den Supreme Court ziehen und die Wahl anfechten zu wollen, sollte er nicht als Wahlsieger hervorgehen.

Die Auszählung der Stimmen zieht sich hin, das Ergebnis der US-Präsidentenwahl steht noch aus. Angesichts der Verzögerungen sprach Trump von "Betrug", er wolle eine weitere Auszählung der Stimmen stoppen zu lassen.

Donald Trump: "Das ist ein schwerer Wahlbetrug. Wir wollen, dass das Gesetz ordnungsgemäß eingehalten wird. Deshalb werden wir vor den Obersten Gerichtshof der USA gehen. Wir wollen, dass alle Auszählungen gestoppt werden. Wir wollen, dass sie alle Stimmzettel um 4 Uhr morgens finden und sie auf die Liste setzen."

Zudem habe er auch das hart umkämpfte Pennsylvania gewonnen, so Trump. Das gleiche sagte Joe Biden in seiner Rede.

Joe Biden: "Wir haben ein sehr gutes Gefühl in Wisconsin und Michigan. Es wird übrigens einige Zeit dauern, bis die Stimmen ausgezählt sind. Wir werden Pennsylvania gewinnen."

In Pennsylvania, anders als von Trump behauptet, sind 64 Prozent der Stimmen ausgezählt. Dort liegt Trump mit derzeit 56 Prozent vorn. Der Bundesstaat wird die Auszählung erst am nächsten Tag fortsetzen. Der Bundesstaat gehört zu den besonders hart umkämpften Swing States, auf den es zusammen mit Wisconsin und Michigan am Ende ankommen wird.

Die Auszählungen in Pennsylvania können sich aufgrund des dort geltenden Wahlrechts über Tage hinziehen.

Trump hatte zuvor bereits auf Twitter von einem "großen Gewinn" gesprochen und seinen politischen Gegnern vorgeworfen, sie versuchten, "die Wahl zu stehlen". Der Kurznachrichten-Dienst fügte diesem Tweet einen Warnhinweis hinzu: Die Informationen darin seien "umstritten" und könnten in Bezug auf die Wahl "irreführend" sein.