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Rennen zwischen Trump und Biden: Auf diese Staaten kommt es an

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Spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Trump und Biden
Spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Trump und Biden   -   Copyright  David Goldman/Copyright 2020 Associated Press
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Die Stunde der Wahrheit für Donald Trump und Joe Biden. In vielen US-Bundesstaaten laufen die Auszählungen der Stimmzettel für die Präsidentschaftswahl 2020. Es ist ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen.

Während beide Kandidaten bereits einige Staaten für sich gewinnen konnten, bleibt es in anderen, wie den Swing States, den traditionsgemäß nicht festgelegten und deshalb besonders umkämpften Staaten, spannend.

Donald Trump hat die Swing States Florida und Ohio gewonnen. Damit kommt es jetzt ganz besonders auf die sogenannten Rust Belt Staaten Wisconsin, Michigan und vor allem Pennsylvania an.

Auch North Carolina und Georgia gehören zu den Bundesstaaten, die noch nicht vollständig ausgezählt sind. Hätte Biden diese Staaten geholt, hätten die Demokraten ihren leichten Vorsprung festigen können. Allerdings ist Donald Trump in North Carolina und Georgia wohl kaum noch einzuholen. In beiden Staaten liegt Trump leicht vor und sie sind schon zu 94 Prozent ausgezählt.

Es hängt von Wisconsin, Michigan und Pennsylvania ab

Alles hängt vom Wahlausgang in Wisconsin, Michigan und Pennsylvania ab. In Pennsylvania sind 64 Prozent der Stimmen ausgezählt. Dort liegt Trump mit derzeit 56 Prozent vorn. Die Auszählung in Pennsylvania wird vermutlich einige Tage dauern.

Angesichts einer rekordverdächtigen Wahlbeteiligung und rund 75 Millionen Briefwahlstimmen kann es noch Tage dauern bis ein endgültiges Ergebnis feststeht. An vielen Orten mussten die Wählerinnen und Wähler lange Wartezeiten auf sich nehmen, bevor sie - in Corona-Zeiten - ihre Stimme abgeben konnten.

Parallel zur Präsidentschaftswahl findet die Kongresswahl statt. Der erwartete "Blue Swing" im Senat wird nach aktuellem Stand wohl ausbleiben. Im Repräsentantenhaus jedoch können die Demokraten ihre Mehrheit verteidigen.

Demonstration und Zustammenstöße in Washington D.C.

In Washington D.C., wo am Dienstagabend Hunderte auf die Auszählung der Stimmen gewartet haben, waren Demonstranten und Polizisten aneinanderen geraten.

Auf Bildern war zu sehen, wie Polizeibeamte mit Fahrrädern versuchten, Demonstranten zurückzudrängen.

Präsident Donald Trump verbrachte die Wahlnacht nur einen Block entfernt von den Demonstranten im Weißen Haus.