EU droht Belarus nach Tod von 31-Jährigem mit weiteren Sanktionen

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Von Ronald Krams
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Aufgrund der anhaltenden Polizeigewalt gegen Demonstranten in Belarus hat die Europäische Union dem Land mit weiteren Sanktionen gedroht

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Aufgrund der anhaltenden Polizeigewalt gegen Demonstranten in Belarus hat die Europäische Union dem Land mit weiteren Sanktionen gedroht. Die EU reagiert damit auf den Tod eines 31-jährigen Mannes, den die Demokratiebewegung als Helden verehrt.

Die Bürgerrechtlerin Swetlana Tichanowskaja wirft der Regierung vor, den Mann ermordet zu haben.

"Wir werden alles tun, was das Regime schwächt, dass Recht zurückbringt und uns freien Wahlen näher bringt. Wir tun dies für Raman Bandarenka, für die politischen Gefangenen, für unsere Angehörigen, für uns selbst und für alle, die für den Wunsch, in einem neuen Belarus zu leben, getötet wurden".

Seit der Präsidentenwahl fordern Demonstranten den Rücktritt von Staatspräsident Lukaschenko, der von Russland gestützt wird. Die EU erkennt ihn nicht mehr als Präsidenten an und hat gegen ihn und seine Unterstützer Sanktionen erlassen. Der Machtapparat Weißrusslands geht mit brutaler Gewalt gegen Andersdenkende vor.

Dazu Ursula Von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission:

"Die Europäische Union ist bereit, alle ihre wirtschaftlichen Mittel zu mobilisieren, um den demokratischen Wandel zu unterstützen und zu begleiten".

Bei den Protesten in Belarus gibt es mittlerweile mehrere Tote, Hunderte Verletzte und mehr als 17.000 Festnahmen. Zuletzt haben die Sicherheitskräfte das gewaltsame Vorgehen gegen die Demonstranten weiter verschärft.

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