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Letztes Geleit in Buenos Aires: Diego Maradona neben seinen Eltern bestattet

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Von Euronews mit dpa, AP
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Die Zeremonie auf dem Privatfriedhof Jardin de Bella Vista in der Nähe von Buenos Aires. Vor Ort waren nur Angehörige und enge Freunde
Die Zeremonie auf dem Privatfriedhof Jardin de Bella Vista in der Nähe von Buenos Aires. Vor Ort waren nur Angehörige und enge Freunde   -   Copyright  Juan Tesone/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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Bei der Totenwache für Diego Maradona ist es am Regierungspalast in Buenos Aires zu chaotischen Szenen gekommen.

Etliche aufgewühlte Fußballfans versuchten in das Gebäude einzudringen und zum dort aufgebahrten Sarg zu gelangen. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein, um die Menge auseinanderzutreiben.

Begleitet von einer umfangreichen Polizeieskorte wurde der Sarg Maradonas später in einem Konvoi zur letzten Ruhestätte des Nationalhelden gebracht. Zahlreiche Fans säumten Straßen und Brücken, um ihrem Idol die letzte Ehre zu erweisen.

Der 60-jährige Ex-Weltmeister war am Mittwoch in seinem Haus in El Tigre nördlich von Buenos Aires an einem Herzinfarkt gestorben. Zwei Wochen zuvor musste er sich wegen eines Blutgerinnsels im Gehirn einer komplizierten Operation unterziehen.

Maradona hatte seit Jahrzehnten mit teilweise schwerwiegenden Gesundheitsproblemen zu kämpfen.

Seine letzte Ruhe fand er auf dem Privatfriedhof Jardin de Paz de Bella Vista. in einem Vorort von Buenos Aires.

Dort wurde Maradona neben seinen Eltern bestattet. Sein Vater verstarb 2011, seine Mutter vier Jahre darauf. An der Beisetzung nahmen nur Angehörige und enge Freunde teil.

Nach dem Ende seiner Profikarriere war Maradona ins Trainergeschäft gewechselt. Einer kurzen und glücklosen Zeit als Coach der Nationalmannschaft folgten unter anderem Engagements in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Mexiko.

Zuletzt gelang Maradona ein Comeback in der ersten argentinischen Liga bei Gimnasia La Plata nahe Buenos Aires. Bei seinem letzten öffentlichen Auftritt als Trainer am 30. Oktober musste er bereits von Begleitern gestützt werden.