Kein einheitlicher Ski-Lockdown in Europa

Skigebiet Abtenau im Lammertal
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Von Euronews mit dpa
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Frankreich hat deswegen den Ton verschärft und Abschreckungsmaßnahmen angekündigt. Man werde stichprobenartige Kontrollen an den Grenzen durchführen, so Premier Jean Castex. Rückkehrer würden getestet und dann für 7 Tage unter Quarantäne gestellt.

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Es ist ein herber Schlag für Wintersportler und die österreichische Tourismusindustrie. Die Regierung in Wien hat vom 7. Dezember bis zum 10. Januar eine zehntägige Quarantänepflicht für alle Einreisenden aus Corona-Risikogebieten verordnet.

Österreich setze auf ein konsequentes Grenzregime, damit das Virus nicht durch Rückkehrer oder Touristen ins Land getragen werde, sagte Kanzler Sebastian Kurz am Mittwoch in Wien. Zwar dürfen ab Weihnachten die Lifte in den Skigebieten wieder öffnen. Dennoch werden die Österreicher auf den Pisten wohl unter sich sein.

"Ab dem 24. Dezember werden Einzelsportarten im Freien wie zum Beispiel das Skifahren wieder möglich werden, damit auch der österreichischen Bevölkerung in diesen Feiertagen beziehungsweise Ferien die Möglichkeit offen steht, sich hier auch sportlich zu betätigen."

Stichprobenartige Kontrollen an den Grenzen

Einen einheitlichen Ski-Lockdown gibt es nicht in Europa. Während Deutschland, Italien und Frankreich für eine Schließung über die Festtage plädieren, hat die Schweiz beschlossen, ihre Skigebiete, wenn auch unter Sicherheitsauflagen für den Tourismus offen zu hallten.

Ein Ärgernis für die Nachbarstaaten, die zudem mit dem Protest der Branche konfrontiert werden.

Frankreich hat deswegen den Ton verschärft und Abschreckungsmaßnahmen angekündigt, um zu verhindern, dass Franzosen in der Schweiz Ski fahren.

Man werde stichprobenartige Kontrollen an den Grenzen durchführen, so Premier Jean Castex. Rückkehrer würden getestet und dann für 7 Tage unter Quarantäne gestellt.

Ebenso wie Frankreich fordert Deutschland eine europäische Lösung, um dem Massentourismus in den Alpen zum Jahreswechsel einen Riegel vorzuschieben.

Damit wollen die Länder neue Corona-Ausbrüche wie im österreichischen Ischgl verhindern.

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