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RKI meldet neue Höchstwerte: 29.875 Neuinfektionen und 598 Tote

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Von Euronews  mit dpa
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Intensivstation im Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) in Stuttgart
Intensivstation im Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) in Stuttgart   -   Copyright  THOMAS KIENZLE/AFP or licensors

Von einer Eindämmung der zweiten Corona-Welle ist auch diesem Freitagmorgen in Deutschland keine Spur: Die Gesundheitsämter übermittelten dem staatlichen Robert Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden 29 875 Neuinfektionen.

Das sind über 6000 mehr als am Vortag, als mit 23 679 Fällen ebenfalls ein Rekord erreicht worden war.

Außerdem meldete das RKI am Freitag mit 598 neuen Todesfällen den zweiten Höchstwert binnen kurzer Zeit. Der bisher höchste Tagesstand von 590 Toten war am Mittwoch erreicht worden.

Baden-Württemberg geht nach Weihnachten in den Lockdown

Angesichts dieser Zahlen fahren immer mehr Bundesländer im Alleingang das öffentliche und private Leben herunter - und nehmen damit eine mögliche Vereinbarung zwischen den Länderchefs und der Kanzlerin vorweg.

Baden-Württemberg will nach Weihnachten bis mindestens 10 Januar in den kompletten Lockdown gehen. Thüringen plant Ladenschließungen und Distanzunterricht. Bayern und Sachsen zuvor hatten bereits einschränkende Maßnahmen wie Ausgangsbeschränkungen und Ladenschließungen verhängt.

Bund und Länder wollen am Sonntag in einer Videokonferenz über das weitere Vorgehen beraten.

Todesfälle bislang insgesamt: 20.970

Insgesamt zählt das RKI seit Beginn der Pandemie 1.272.078 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 10.12., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 942.100 Menschen inzwischen genesen.

Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 20 970.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstag bei 1,03 (Vortag: 0,99). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 103 weitere Menschen anstecken. Der Wert schwankt seit einigen Wochen um 1 herum und bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

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