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"Alle für alle": Harter Lockdown in Sachsen hat begonnen

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Von Euronews  mit EBU / ZDF
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Hinweisschild auf Maskenpflicht
Hinweisschild auf Maskenpflicht   -   Copyright  JENS SCHLUETER/AFP or licensors

Während andernorts der letzte Ansturm auf die Shoppingmeilen tobt, hat in Sachsen bereits der harte Lockdown begonnen, zwei Tage vor dem Rest der Republik.

Dazu gehören Ausgangsbeschränkungen und eine Ausweitung der Maskenpflicht. Und: Viele Geschäfte bleiben geschlossen. Angesichts des Infektionsgeschehens in ihrem Bundesland brachten am Montagmorgen viele Leipziger Verständnis für die Maßnahmen auf.

"Ich selber habe auch jemanden verloren an Corona oder mit Corona. Und ich find es in Ordnung, dass jetzt runtergefahren wird", meint eine Frau.

Ein junger Mann findet es ebenfalls "total OK". Hier gibt es höhere Inzidenzzahlen oder wie das Ganze heißt, und dementsprechend muss man auch Maßnahmen ergreifen."

"Häusliche Lernzeit"- Sprich: Schule daheim

Auch Kitas und Schulen bleiben geschlossen. Für viele Eltern beginnt damit wieder das Kopfzerbrechen und Jonglieren. Eine junge Mutter sagt: "Ja, wir versuchen, das Beste draus zu machen und haben Gott sei Dank ein bisschen Familie zu Hause, wo dann jeder mal ein bisschen aufpassen kann."

Nur Eltern, die in systemrelevanten Berufen arbeiten, wird eine Notbetreuung angeboten - anders als im Frühjahr müssen sie dies auch nachweisen können.

Für alle anderen ist "häusliche Lernzeit" angesagt, sprich: Schule daheim. Ein Dilemma, meint Nadine Eichhorn vom Landeselternrat. "Die wenigsten Kinder können absolut alleine ihre Aufgaben lösen und man kann sie den ganzen Tag allein zu Hause lassen. Sondern es gibt ganz viele, die ganz einfach betreut werden müssen, denen geholfen werden muss bei den Aufgaben."

Ab Mittwoch fährt ganz Deutschland wie schon im März das öffentliche Leben herunter und geht mindestens bis zum 10. Januar in einen bundesweiten Lockdown.

Immerhin ein kleiner Trost vor den Festtagen: Weihnachtsbäume dürfen weiter verkauft werden,