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Wütende LKW-Fahrer müssen wohl Weihnachten in Dover im Stau verbringen

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Von Ronald Krams
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Wütende LKW-Fahrer müssen wohl Weihnachten in Dover im Stau verbringen
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Nach 48 Stunden Grenzschließung dürfen Lastwagen wieder von Großbritannien nach Frankreich übersetzen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Fahrer einen negativen Corona-Test vorlegen können.

In Dover und Umgebung warten nach Schätzungen des britischen Speditionsverbands bis zu 10 000 Lastwagen auf die Fahrt über den Ärmelkanal.

Im englischen Hafen Dover ist es zwischen wartenden Lastwagenfahrern und der Polizei zu Schubsereien und Handgemengen gekommen. Frustrierte Fahrer versuchten, ohne Coronatest an den Beamten vorbeizukommen. Zahlreiche Fahrer haben noch immer keinen Zugang zu Sanitäranlagen.

"Wir haben kein Essen, wir haben keine Toilette. Nein, wir haben eine Toilette hier an der BP Tankstelle, aber die ist geschlossen. Wir haben gehofft, heute einen Test zu machen, um morgen zu Hause zu sein, damit wir die Weihnachtszeit mit unseren Familien verbringen können. Wir wissen nicht, ob und wann das passieren wird".

Der Speditionsverband rechnet angesichts der schieren Menge an Lkw nicht damit, dass sich der Rückstau in der südostenglischen Grafschaft Kent rasch auflöst.