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Impfstart an diesem Sonntag: "Schrittweise zum normalen Leben zurück“

Von euronews
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101-jährige Bewohnerin eines Seniorenheims in Halberstadt wird gegen Corona geimpft
101-jährige Bewohnerin eines Seniorenheims in Halberstadt wird gegen Corona geimpft   -   Copyright  Matthias Bein/(c) dpa-Zentralbild
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In Ungarn hat die Verabreichung des Covid-19-Impfstoffes bereits begonnen. Die erste Spritze setzte der Leiter des nationalen Instituts für Hämatologie und Infektionskrankheiten.

Auch in Deutschland ist bereits am 2. Weihnachtsfeiertag eine 101 Jahre alte Frau in einem Seniorenheim Halberstadt im Harz in Sachsen-Anhalt geimpft worden. Der Betreiber des Seniorenheims, Tobias Krüger, erklärte: "Jeder Tag, den wir warten, ist ein Tag zu viel."

Laut Medienberichten war der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn etwas verwirrt darüber, dass auch in Deutschland vor dem offiziellen EU-weiten Impfstart an diesem Sonntag geimpft wurde.

Die europaweite Verteilung des von BionTech und Pfizer entwickelten Stoffes erfolgt vom belgischen Puurs aus.

Ursula von der Leyen, die Präsidentin der Europäischen Kommission, betonte, der Stoff sei an alle EU-Länder ausgeliefert worden, man schlage ein neues Kapitel auf.

„Die europäischen Impftage sind bewegende Augenblicke der Einigkeit und eine Erfolgsgeschichte. Das Impfen wird uns dabei helfen, schrittweise zu unserem normalen Leben zurückzukehren“, sagte sie.

Die europäischen Impftage sind bewegende Augenblicke der Einigkeit und eine Erfolgsgeschichte
Ursula von der Leyen
Präsidentin der Europäischen Kommission

„Sobald genügend Menschen geimpft worden sind, können wir wieder reisen, uns mit Bekannten und der Familie treffen und normale Ferien verbringen, wonach wir uns alle sehnen. Doch bis es so weit ist, müssen wir weiterhin achtsam sein. Wir müssen uns und unsere Angehörigen schützen. Lassen Sie uns gemeinsam auf Nummer sichergehen. Lassen Sie uns 2021 zum europäischen Jahr der Erholung und der Hoffnung machen“, so von der Leyen.

Die Mutation des Coronavirus breitet sich weiter aus, am 2. Weihnachtstag meldete auch Spanien vier Fälle in Madrid. Gesundheitsminister Antonio Zapatero betonte, es bestehe kein Anlass zur Sorge. Die Variante sei zwar ansteckender, sorge aber nicht für einen schwerwiegenderen Verlauf der Atemwegserkrankung. Inzwischen ist die mutierte Form des Erregers in mehreren europäischen Ländern nachgewiesen worden, darunter auch in Deutschland und der Schweiz.