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Rückblick auf ein schweres Jahr: Merkels letzte Neujahrsansprache

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Angela Merkel bei ihrer voraussichtlich letzten Neujahrsansprache
Angela Merkel bei ihrer voraussichtlich letzten Neujahrsansprache   -   Copyright  Markus Schreiber/ Associated Press
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Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat sich in ihrer Neujahrsansprache für das Vertrauen und die Geduld der Menschen in der Corona-Pandemie bedankt. Diese sei eine soziale, politische und ökonomische Jahrhundertaufgabe und eine historische Krise.

Merkel erinnerte auch an die über 31.000 Todesfälle. Am Ende eines "atemlosen Jahres" gelte es auch, innezuhalten und zu trauern. "Wir dürfen als Gesellschaft nicht vergessen, wie viele einen geliebten Menschen verloren haben, ohne ihm in den letzten Stunden nahe sein zu können", so die Kanzlerin. "Ich kann ihren Schmerz nicht lindern, aber ich denke an sie. Gerade auch heute Abend. Ich kann nur ahnen, wie bitter es sich anfühlen muss für die, die wegen Corona um einen geliebten Menschen trauern oder mit den Nachwirkungen einer Erkrankung sehr zu kämpfen haben, wenn von einigen Unverbesserlichen das Virus bestritten und geleugnet wird. Verschwörungstheorien sind nicht nur unwahr und gefährlich. Sie sind auch zynisch und grausam diesen Menschen gegenüber."

Der Winter ist und bleibe hart, so Merkel weiter. Die nun angelaufenen Impfungen gäben aber Hoffnung. Ihre 16. sei ihre voraussichtlich letzte Neujahrsansprache. Das zurückliegende Jahr besonders hart gewesen. Merkel: "Nie in den letzten 15 Jahren haben wir alle das letzte Jahr als so schwer empfunden und nie haben wir trotz aller Sorgen und mancher Skepsis mit so viel Hoffnung dem neuen Jahr entgegengesehen. Und so wünsche ich Ihnen und Ihren Familien von Herzen Gesundheit, Zuversicht und Gottes Segen für das neue Jahr 2021."