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Corona-Lage am 2. Januar: Frankreich verschärft, Israel impft mehr als alle anderen

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Eine französische Polizistin sichert den Pariser Bahnhof Gare du Nord
Eine französische Polizistin sichert den Pariser Bahnhof Gare du Nord   -   Copyright  Thibault Camus/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
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Zur Eindämmung der Coronavirusinfektionen hat die französische Regierung eine teilweise Ausweitung der Ausgangssperre in Kraft gesetzt.

Ab diesem Samstag gilt die Sperre in 15 Départements mit besonders hohen Ansteckungszahlen bereits ab 18 statt ab 20 Uhr. Die Beschränkungen enden jeweils um 6 Uhr morgens.

Im südfranzösischen Nizza stieß die neue Einschränkung nicht überall auf Verständnis. Ein Passant sagte: "Ich denke, dass es ein notwendiges Übel war. Die Inzidenzrate in Nizza ist sehr hoch, so dass es jetzt möglich sein wird, diese Inzidenzrate, so hoffen wir, zu senken, um wieder ein normaleres Leben zu führen."

Ein anderer Mann meinte in Nizza:_ "Ich sehe nicht wirklich, was es ändern wird, und meiner Meinung nach wird es eine zusätzliche Einschränkung für die Leute sein, die von der Arbeit kommen. Sie werden nicht in der Lage sein, einkaufen zu gehen, also werden sie sich jedes Wochenende zur gleichen Zeit beim Einkaufen wiederfinden."_

Italien öffnet Skigebiete später

Das italienische Gesundheitsministerium hat bekanntgegeben, dass die Öffnung der Skigebiete vom 7. Januar auf den 18. Januar verschoben wird. Die Skigebiete waren über die Feiertage geschlossen worden. Italien verzeichnet mit rund 75.000 Todesfällen, die mit Covid-19 in Verbindung gebracht werden, die höchste Zahl in Europa und die fünfthöchste weltweit.

Trauriger Rekord in Großbritannien

Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Großbritannien hat an diesem Samstag erneut einen Rekordwert erreicht. Mehr als 57.700 Fälle wurden innerhalb eines 24-Stunden-Zeitraums in dem Land gemeldet, so viele wie noch nie zuvor.

Israel drückt aufs Tempo

Weniger als zwei Wochen nach dem Beginn einer Impfkampagne im Rekord-Tempo hat Israel schon eine Million seiner Bürger gegen das Coronavirus geimpft. Das entspricht mehr als zehn Prozent der 9,3 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner.

Indiens ehrgeiziges Ziel

Indien will bis Mitte nächsten Jahres 300 Milionen Impfdosen verabreichen. Dabei vertraut die indische Regierung hauptsächlich dem Oxford-AstraZeneca Impfstoff. Im Moment werden die Impfungen noch vorbereitet. Als erste geimpft werden sollen medizinisches Personal, Angehörige des Militärs und der Sicherheitskräfte einschließlich der Polizei, Menschen mit Vorerkrankungen und Personen, die älter als 50 Jahre sind.

China bevorzugt das Transportwesen

China privilegiert bei seinem nationalen Impfprogramm zunächst Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im Logistikbereich arbeiten. Das berichtet der staatliche Fernsehsender CCTV. Sie bekommen den heimischen Impfstoff Sinovac verabreicht. Vor der Impfung werden sie über mögliche Nebenwirkungen aufgeklärt, und sie müssen eine Einverständniserklärung unterschreiben.