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Ist das Kunst - oder kann das weg? The answer is: NO!

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Von Frank Weinert
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Corona und der Brexit haben Nelson Ferreira den Job gekostet - fast. Der Künstler denkt nicht ans Aufgeben - und setzt aufs Internet.

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Nelson Ferreira ist Künstler. Der Portugiese lebt in Großbritannien. Die Pandemie hat den Maler und Lehrer seinen Job gekostet. Und dann noch der Brexit ... Keine Ausreden: Nelson Ferreira macht weiter - mit Online-Kursen. Zum Beispiel zur im neunzehnten Jahrhundert in Frankreich entwickelten Bargue-Technik: "Dies ist der erste Kurs, den ich in meiner Online-Akademie anbiete. Obwohl es sich um eine obskure Technik handelt, sollten alle Künstler mit dieser Technik beginnen. Da gibt es kein Schummeln, man muss wirklich gut zeichnen können, ganz auf Sicht, rigoros, mit Präzision und totaler Kontrolle. Die Bargue-Technik war die wichtigste Technik des neunzehnten Jahrhunderts."

Kunst-Kurs in Englisch und Portugiesisch - weitere Sprachen sollen folgen: "Dieser Kurs hat etwas Unvergleichliches. Das finden Sie nirgendwo anders. Den Kurs gibt es in mehreren Sprachen, damit er möglichst viele Menschen erreichen kann."

Obwohl rings um ihn herum alles so gar nicht einfach zu sein scheint - Nelson Ferreira glaubt an die Möglichkeiten, die das Internet bietet: "2020 war ein schwieriges Jahr, 2021 wird noch mehr Schwierigkeiten für die Menschen in Großbritannien bringen. Ich habe nicht viel Hoffnung für die Künstler, die in London ansässig sind. Aber andererseits ist es dank des Wachstums im Online-Bereich nicht mehr so wichtig, an einem bestimmten Ort zu sein, und so können auch die Londoner übers Internet davon profitieren. Das wiederum hilft, die Auswirkungen von politischen Entscheidungen, mit denen ich nicht einverstanden bin, abzumildern."

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