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Ist "Der blaue Lotos" die neue "Blaue Mauritius"?

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Von Andrea Büring
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Das neueste Abenteuer von Tim und Struppi: Eine Tusche-Zeichnung aus dem Jahr 1934 lässt die Herzen vieler Sammlerinnen und Sammler höher schlagen.

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Haartolle und Hund Struppi - das sind die unverwechselbaren Markenzeichen von Tim, der seit 1929 auf eine treue Fangemeinde zählt. Erschaffen hat ihn der belgische Comiczeichner Hergé.

Der unerschrockene Reporter Tim reist um die Welt. Ein weniger bekanntes Abenteuer erlebt er in China im Band "Der blaue Lotos". Die Original-Tuschezeichnung wird derzeit in Paris versteigert.

Comic-Experte Eric Leroy schwärmt:

Der Verlag Casterman lehnte die Gouache wegen der Kosten für die Vervielfältigung ab. Comicalben waren nach Meinung von Casterman generell teuer, die Produktionskosten würden durch dieses Titelbild weiter in die Höhe schnellen. Also hat Hergé die Zeichnung stark vereinfacht. Sie erscheint ebenso geheimnisvoll, aber er hat weniger Farben verwendet.

An der Echtheit der raren Lotosblume besteht kein Zweifel.

Die Innenseiten von "Tim und Struppi" haben 2014 die Rekordsumme von 2,6 Millionen erzielt. Die Zeichnung würde es verdienen, diesen Rekord zu brechen. Diese Technik hat Hergé nur fünfmal angewendet, die Farben sind für ihn sehr selten. Das Format 34 mal 34 spielt ebenfalls eine Rolle, weil dieses Titelbild größer ist als die anderen. Deshalb ist es außergewöhnlich und verdient einen außergewöhnlichen Preis.
Eric Leroy
Comic-Experte

Fast ein Jahrhundert seit seinen ersten Erfolgen sind die Abenteuer von "Tim und Struppi" weiter beliebt bei Comicfans - und mehr und mehr auch bei Sammlern.

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