"Schwer zu ertragen" - Reporterin bricht bei LIVE zu Covid-19 in Tränen aus

Covid-19 überlastet Krankenhäuser in Kalifornien
Covid-19 überlastet Krankenhäuser in Kalifornien Copyright Damian Dovarganes/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
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Von Kirsten Ripper mit AP, CNN
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Mit ihren Tränen nach einem Bericht zu Covid-19 hat die Reporterin Sara Sidner viele bewegt. In Kalifornien sind besonders viele am Coronavirus verstorben.

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Mehr und mehr Stars teilen die herzzerreißende Szene in den sozialen Medien. Die CNN-Reporterin Sara Sidner ist bei einer Live-Schalte über das Coronavirus in Kalifornien in Tränen ausgebrochen.

Sie hatte eine Frau - Juliana Jimenez Sesma - getroffen, die die Trauerfeier für ihre an Covid-19 verstorbene Mutter in einem Parkhaus abhalten musste. Zuvor war ihr Stiefvater ebenfalls nach einer Coronavirus-Infektion gestorben. Viele Krankenhäuser im besonders von der Pandemie betroffenen Kalifornien sind seit Monaten überbelegt.

Sara Sidner sagte in dem live übertragenen Bericht (den Sie weiter unten im Video sehen können): "Dies ist das zehnte Krankenhaus, in dem ich war, und zu sehen, wie diese Familien danach leben müssen und ihr Schmerz, der so weit geht. Das ist wirklich schwer zu ertragen. Es tut mir leid..."

Dann konnte die 48-jährige Reporterin die Tränen nicht zurückhalten.

"Kollektives Trauma"

Die Moderatorin Alisyn Camerota reagierte sofort voller Verständnis, Sara Sidner solle sich nicht entschuldigen. "Wir haben Ihre Berichterstattung vor Ort während dieses schrecklichen Jahres gesehen, und wir teilen die kollektive Trauer. Und diese Familien zu sehen, die sich da durchkämpfen, die durchhalten und die diese Beerdigungen auf Parkplätzen abhalten müssen, wie die, die Sie uns gezeigt haben - es ist einfach ein kollektives Trauma, das wir alle durchleben."

Video tausendfach geteilt

Sara Sidner, die in Kalifornien geboren ist und zuvor für CNN aus Jerusalem, Abu Dhabi und New Delhi berichtet hat, schreibt auf Twitter: "Nicht mein stolzester Moment als Reporterin. Aber ich konnte das nicht zurückhalten." In ihrem Bericht hatte sie erklärt, es sei "einfach nicht ok", dass so mit den Menschen umgegangen werde.

Später meinte Sara Sidner, die Tränen seien auch Zeichen ihrer Wut gewesen. "Ich sorge mich um mein Land. Ich sorge mich um die neuen und alten Übel, denen wir gegenüberstehen. Und ich habe das Gefühl, dass mein Land an einer Beatmungsmaschine hängt."

Katy Winn/Katy Winn/Invision/AP
Sara Sidner bei einer Gala in Los Angeles 2013Katy Winn/Katy Winn/Invision/AP

In Kalifornien - einem US-Bundesstaat mit 31,5 Millionen Einwohnern - sind mehr als 31.000 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Am 13. Januar 2021 wurden 589 weitere Todesfälle innerhalb von 24 Stunden registriert.

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