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In Tunesien entlädt sich Wut gegen Polizeigewalt und Arbeitslosigkeit

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Copyright AP / Mosa'ab Elshamy
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Von Euronews
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In der zweiten Nacht in Folge sind Menschen in mehreren tunesischen Städten auf die Straße gegangen. Ein Déjà vu - vor wenigen Tagen jährte sich der Beginn des Arabischen Frühlings.

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In Siliana in Tunesien hat es Zusammenstöße zwischen der Polizei und Demonstrierenden gegeben. Diese errichteten Straßenbarrikaden und legten Feuer.

Es war bereits die zweite Nacht in Folge, in der in mehreren Städten gegen Polizeigewalt und die Wirtschaftskrise demonstriert wurde.

Ein Augenzeuge teilte diese Videos auf Twitter:

Anlass war ein in den sozialen Medien veröffentlichtes Video, in dem ein Polizist gezeigt wurde, der einen Hirten angriff, nachdem dessen Schafe in ein Gebäude der Regierung eingedrungen waren. 

Mittlerweile jähren sich zum zehnten Mal die Flucht des gechassten Expräsidenten Zine El Abidine Ben Ali und der Arabische Frühling.

Gefeiert wurde jedoch nicht. Die stattdessen geplanten Demonstrationen fielen aus.

Die Regierung in Tunis hatte einen viertägigen Lockdown wegen des Coronavirus verhängt.

Die Revolution hatte am 17. Dezember 2010 ihren Anfang genommen, als sich ein verzweifelter 26-Jähriger in Brand steckte, um gegen die Polizeigewalt zu demonstrieren. Es folgten die größten Massendemonstrationen gegen Armut, Arbeitslosigkeit und Unterdrückung in der Geschichte des Landes.

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