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Stabwechsel an Joe Biden: Washington feiert seine Demokratie - vor leeren Rängen

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Von su  mit dpa
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Stabwechsel an Joe Biden: Washington feiert seine Demokratie - vor leeren Rängen
Copyright  J. Scott Applewhite/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved

Belagerungszustand in Washington am Tag der Amtsübergabe: Wegen der Corona-Pandemie gibt es für den 46. US-Präsidenten Joe Biden kein Massenpublikum – wenn man mal von rund 25 000 Soldaten der Nationalgarde absieht – vorsichtshalber hat das FBI noch ein Dutzend von ihnen wegen möglicher Nähe zur paramilitärischen Milizbewegung ausgesiebt. Nach der Erstürmung des Kapitols durch gewalttätige Trump-Anhänger vor zwei Wochen sind weite Teile der US-Hauptstadt abgeriegelt.

...fast ein bisschen dystopisch , zukunftspessimistisch
York
aus Washington

Für manche ist alles etwas zu viel ...

York:

"Es ist echt sehr merkwürdig. In dieser Stadt liefen noch nie so viele Militär- und Polizeikräfte herum. Wir verstehen warum, aber es fühlt sich einfach sehr komisch an und ja, es ist fast ein bisschen dystopisch , zukunftspessimistisch."

Eine Passantin:

“Es ist lächerlich, na ja, nicht lächerlich, eher beängstigend. Ich erinnere mich, dass ich zu meinem Mann gesagt habe: Ich wette, sie richten eine grüne Zone ein wie im Irak, und in der Zeitung stand tags darauf genau das.”

Nur ein handverlesener Personenkreis darf auf die Prachtallee „National Mall“, um Joe Bidens Vereidigung mitzuerleben. Die Kombination aus Sicherheitsbedenken und wachsender Coronavirus-Bedrohung hat Bidens Amtseinführungsteam dazu gebracht, die Fans zu bitten, die Zeremonie wie die letzten Sportveranstaltungen zu Hause zu verfolgen – vor leeren Rängen.

su mit dpa