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Model Natalja Wodjanowa setzt sich für Special Olympics ein

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Model Natalja Wodjanowa setzt sich für Special Olympics ein
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In einem Jahr beginnen die internationalen Winter Special Olympics 2022 in Kasan in Russland. Mehr als 2.000 Special Olympics-Athletinnen und Athleten aus über 100 Ländern werden teilnehmen. Special Olympics - so heißen die Olympischen Spiele für Menschen mit intellektueller Behinderung.

Euronews sprach mit dem russischen Model Natalja Wodjanowa, die sich für die Special Olympics einsetzt.

Natalja Wodjanowa "Russland will eine Botschaft der Akzeptanz senden. Die Special Olympics haben mit Doping nichts zu tun. Warum sollten die Special Olympics also nicht in Russland abgehalten werden."

Euronews: "Glauben Sie, dass die Spiele Russland verändern können?"

Natalja Wodjanowa: "Ich glaube an große Veränderungen. Aus Russland kommen sehr viele Athleten. Aus 64 Regionen kommen Sportler. 2025 - so hoffen wir - machen Menschen aus allen 85 Regionen meines großen und freundlichen Landes mit.

Euronews: "Und warum engagieren Sie sich?"

Natalja Wodjanowa; "Ich habe da einen sehr persönlichen Grund. Meine jüngere Schwester Oxana wurde mit einer intellektuellen Behinderung geboren. Über dieses Thema gibt es große Missverständnisse, viel falsche Informationen über die Fähigkeiten von Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Ich hoffe, dass die Spiele mehr Klarheit bringen und mit dem Stigma, unter dem Menschen wie meine Schwester leiden, brechen."

Die Special Olympics sind ein wichtiges Zeichen für die Inklusion von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft.