Russland: Ein Besuch im Corona-Krankenhaus von Kasan

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Von Euronews mit AP
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Auch in Russland werden viele medizinische Einrichtungen ganz für den Kampf gegen das Coronavirus umgerüstet. Das Personal kommt dabei häufig selbst aus dem Krankenhaus nicht mehr heraus.

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Wie in anderen Ländern werden auch in Russland viele medizinische Einrichtungen ganz in den Kampf gegen das Coronavirus gestellt. Dazu gehört etwa das Trauma-Zentrum in Kasan.

Rustem Kamalejew arbeitet auf der Intensivstation. Er sagt: "Die Leute hätten mich und meine Kollegen vermutlich schräg angeschaut, wenn wir uns geweigert hätten, mit den Infizierten zu arbeiten. Wir sind ein Team und arbeiten zusammen."

Karina Borisowa ist Ärztin in dem Krankenhaus. Mit ihren Töchtern hat sie derzeit nur per Videoanruf Kontakt. Wann sie sich wieder real sehen können, ist unklar.

Sie sagt: "Am schwierigsten ist es nicht zu wissen, was die Zukunft bringt, welche Folgen es für unsere Angehörigen hat und wann es vorbei ist."

In Russland sind laut der Johns Hopkins University aktuell knapp 70.000 Fälle von Corona-Infektionen bekannt. Mehr als 600 Menschen sind hier bislang an der Krankheit Covid-19, die durch das Virus verursacht wird, gestorben.

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