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Tourismus: Verluste in 2020 so hoch wie noch nie

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Tourismus: Verluste in 2020 so hoch wie noch nie
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2020 hat die Tourismusbranche weltweit so viele Verluste gemacht wie noch nie: Die Zahl der internationalen Reisen ging nach Angaben der Welttourismusorganisation UNWTO um 74 Prozent zurück. Zwischen 100 und 120 Millionen Arbeitsplätze seien unmittelbar gefährdet. Die Verluste betrügen 1,3 Billionen US-Dollar und seien damit elf mal so hoch wie in der Finanzkrise 2009.

In Europa ging die Zahl der Reisen laut UNWTO um 70 Prozent zurück, das sind über 500 Millionen weniger TouristInnen.

Mit einer schnellen Erholung rechnet die Branche nicht: Bei einer Befragung der UNWTO gaben die Hälfte der Betroffenen an, dass sie davon ausgehen, dass es erst 2022 wieder bergauf geht. So der Chef dieses Restaurants in Florenz: "2021 wird sicher nicht das Jahr des schnellen Neustarts, die Geschäfte werden langsam laufen. Wir sind zuversichtlicher, was die zweite Jahreshälfte angeht, wenn es mit den Impfungen schneller geht."

UNWTO: Erholung könnte vier Jahre dauern

Die Welttourismusorganisation geht sogar davon aus, dass es bis zu vier Jahre dauern könnte, bis das Niveau von vor der Corona-Krise wieder erreicht wird.