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Vor die Tür nur mit Passierschein: Wochenend-Lockdowns in Frankreich

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Vor die Tür nur mit Passierschein: Wochenend-Lockdowns in Frankreich
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In Frankreich gilt in Corona-Hotspots ab jetzt ein Wochenend-Lockdown – etwa in Dünkirchen (Dunkerque) im Norden des Landes. In der Hafenstadt an der Nordseeküste ist der Inzidenzwert in den vergangenen zwei Wochen von 517 auf 910 gestiegen.

Vor die Tür nur mit triftigem Grund

Läden sind ab jetzt dicht – mit Ausnahme von Lebensmittelgeschäften, Apotheken und Märkten. Die meisten Bewohner begrüßen die neuen Maßnahmen. "Der Markteinkauf am Samstagmorgen, das muss schon sein. Aber dann gehen wir nach Hause und bleiben da auch", sagt eine Frau beim morgendlichen Marktbesuch.

Vor die Tür dürfen die Menschen nur noch mit triftigem Grund, den sie auf einem Passierschein angeben müssen. Gleiches gilt in Nizza. Spazierengehen oder Sport ist nur noch im Umkreis von fünf Kilometern um die eigene Wohnung erlaubt. Wie in ganz Frankreich gilt ab 18 Uhr eine strikte Ausgangssperre.

Polen: Medizinische Masken jetzt Pflicht

Auch Polen verschärft die Corona-Regeln. In den Masuren im Norden des Landes gilt von nun an ein harter Lockdown. Landesweit wird das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes – auch im Freien – zur Pflicht, Schals oder Plastikvisiere sind nicht erlaubt.

"Ich finde die neuen Maßnahmen gut, wir sind ja mittlerweile an die Einschränkungen gewöhnt", erklärt ein Mann. "Ich selbst hatte Covid-19 und es war echt hart. Deshalb irritiert es mich, wenn die Leute die ganze Situation einfach ignorieren und mit der Maske am Kinn, oder nur mit Schals im Gesicht rumlaufen."

Im Norden Polens sind Sportanlagen, Kulturstätten, Hotels und auch die meisten Schulen geschlossen. Im Rest des Landes durften Kinos, Theater und Hotels ihren Betrieb dagegen wieder aufnehmen - allerdings nur mit einer Kapazität von 50 Prozent.