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Wie schlimm ist Covid-19 in Frankreich? Ab 18 Uhr mehr Kontrollen

Samstagnachmittag in Lyon
Samstagnachmittag in Lyon Copyright Euronews
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Von Kirsten Ripper mit AFP
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Mit den wärmeren Temperaturen sollen die Sicherheitskräfte die Ausgangssperre ab 18 Uhr auch in Lyon stärker überwachen. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen in Frankreich liegt bei etwa 20.000.

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In Frankreich sollen die Sicherheitskräfte das Einhalten der nächtlichen Ausgangssperre ab 18 Uhr stärker überwachen - bei den wärmeren Temperaturen wurde damit gerechnet, dass es den Leuten auch am Wochenende schwerer fallen wird, pünktlich zu Hause zu sein. Wer ohne triftigen Grund, nach 18 Uhr unterwegs ist, dem droht eine Geldstrafe von 135 Euro.

Vor wenigen Wochen war damit gerechnet worden, dass Frankreich wieder in den Lockdown geschickt wird. Doch bis auf Einkaufszentren bleiben die Geschäfte geöffnet. In den Schulen sollen nach den Februar-Ferien stichprobenartig Speicheltests organisiert werden. Es heißt, Präsident Emmanuel Macron wolle erst in acht bis zehn Tagen entscheiden, ob verschärft oder gelockert werde. Macron versuche in einer Art Drahtseilakt, die Läden offen zu lassen, solange die Krankenhäuser nicht zu sehr überlastet würden. Tatsächlich ist die Zahl der täglichen Todesfälle in den vergangenen Wochen niedriger gewesen als in Deutschand - trotz einer deutlich höheren Zahl von Neuinfektionen.

An diesem Samstag melden die französischen Gesundheitsbehörden 22.371 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden sowie 183 Todesfälle. Gleichzeitig ist die Zahl der Krankenhauspatient:innen leicht zurückgegangen.

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Mehr Sicherheitskräfte in LyonEuronews

In Lyon war es an diesem Samstagnachmittag im Stadtzentrum verboten, im Freien Bier zu konsumieren. Zuvor war es zu Menschenansammlungen gekommen, offenbar hatten sich Gruppen zum Aperitiv verabredet. Doch in der Rue Mercière, in der vor der Coronazeit viele Touristinnen und Touristen speisten, waren trotz des Verbots durchaus Menschen beim Biertrinken zu beobachten.

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Ein Bier in der InnenstadtEuronews

Die 7-Tage-Inzidenz ist in Lyon in den Februar-Ferien mit 209 pro 100.000 derzeit viel niedriger als im Hotspot Nizza. Auch in Toulouse, Paris, Marseille und Metz haben sich zuletzt mehr Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Weniger betroffen sind derzeit Montpellier, Nantes und Brest.

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Die Restaurants in der Rue Mercière in Lyon sind seit Monaten geschlossenEuronews

Wegen der hohen Zahl an Neuinfektionen sollte in Nizza ein kompletter Lockdown oder eine Ausgangssperre am Wochenende verordnet werden.

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Fürs Selfie ohne MaskeEuronews
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Auf dieser Grafik von LA DEPECHE DU MIDI können Sie die Entwicklung der täglichen Neuinfektionen in Frankreich ablesen.

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