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Syriens vertriebene Kinder: Sie wollen nie mehr zurück

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Von Euronews
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Syriens vertriebene Kinder: Sie wollen nie mehr zurück
Copyright  Hussein Malla/AP

Der 10-jährige syrische Junge Aalwan al-Aalwan ist wenige Tage nach Kriegsbeginn in der Nähe von Idlib geboren. Er kennt keinen Frieden. Fünf Mal ist er schon geflohen. Im Moment ist er in einem Flüchtlingslager an der Grenze im Norden Syriens an der Grenze zur Türkei. Er hat Schlimmes erlebt: "Meine Mutter wurde bei einem Bombenanschlag getötet. Unser Haus ist nicht mehr da. Alles zerbombt. Alles ist zerstört. Krankenhäuser, Schulen und auch unser Dorf. Ich kann da nie mehr zurück."

86 Prozent aller aus Syrien vertriebenen Kinder wollen laut einer Studie von Save the Children nicht mehr zurück. Gleichzeitig wünschen sich ein Drittel der Kinder, die in einem syrischen Flüchtlingslager sind, sie wären woanders.

Doch auch im Gastland haben sie es nicht leicht: "Sie haben Probleme mit Diskriminierung, sie bekommen keine richtige Schulbildung, sind Gewalt und Mobbing ausgesetzt. Und das jeden Tag -10 Jahre nach Kriegsbeginn", sagt Ahmed Bayram von "Save the Children" im Libanon.

An der Studie nahmen 1900 syrische Kinder teil, die momentan in Jordanien, im Libanon, in der Türkei, den Niederlanden und noch in Syrien selbst leben.

Aalwan al-Aalwan hat noch seinen Vater und seine Geschwister. Seine Schule ist ein Zelt. Wie es für ihn weitergehen soll, das weiß er nicht.