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Syriens Präsident Assad (55) und seine Frau Asma (45) haben Covid-19

Bashar Assad und seine Frau Asma im Juli 2020
Bashar Assad und seine Frau Asma im Juli 2020   -   Copyright  AP/AP
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Syriens Präsident Baschar al-Assad (55) und seine Frau Asma (45) sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Beiden gehe es gesundheitlich gut, teilte das syrische Präsidialamt mit.

Der Staatschef und seine Frau hätten "leichte Symptome" verspürt und daraufhin einen PCR-Test gemacht. Das Paar werde sich für zwei bis drei Wochen in häusliche Quarantäne begeben und die Arbeit von dort fortsetzen. Asma Assad war 2018 an Krebs erkrankt.

Über gesundheitliche Beschwerden des 55 Jahre alten Präsidenten war zuletzt nichts bekannt. Im August hatte er eine Rede im Parlament allerdings wegen eines leicht abgesenkten Blutdrucks für einige Minuten unterbrechen müssen, setzte diese dann aber fort, wie es von Seiten der Regierung seinerzeit hieß.

In Syrien wurden seit Beginn der Pandemie vor gut einem Jahr mehr als 15.000 Corona-Infektionen und 1000 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus gemeldet. Hilfsorganisationen warnen, dass die Pandemie zunehmend um sich greift, vor allem in Nordwesten des Landes. Dort befinden sich zahlreiche Lager. Die Situation der Geflüchteten dort war schon vor der Pandemie sehr prekär.

Ein Gericht in Koblenz hatte ein Mitglied von Assads Geheimdienst wegen Folter und Verbrechen gegen die Menschlichkeit Ende Februar zu einer Haftstrafe verurteilt. Der Mann, der in Deutschland um Asyl gebeten hatte, hatte zahlreiche Menschen, die gegen Assads Regime protestierten, verhaftet.

Assad, der eigentlich Augenarzt ist, hatte die Macht in Syrien im Jahr 2000 von seinem Vater Hafis im Alter von damals 34 Jahren übernommen. Seit zehn Jahren tobt in dem Land ein Bürgerkrieg. Die Regierungstruppen und Assads Anhänger kontrollieren heute aber wieder einen Großteil des Landes.