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Landtagswahlen: Grüne und SPD gewinnen - CDU in der Krise

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Wahlunterlagen
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Der Auftakt des Superwahljahres in Deutschland mit Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz hat gezeigt: Die Bevölkerung möchte mehrheitlich, dass in Stuttgart die Grünen und in Mainz die SPD an der Macht bleiben.

Winfried Kretschmann, grüner Ministerpräsident Baden-Württembergs, steht vor seiner dritten Amtszeit, laut vorläufigem Endergebnis entfielen auf seine Partei rund 32,6 Prozent der Stimmen.

„Diesen Auftrag nehme ich mit großer Dankbarkeit und Demut an. Und damit meine ich auch: Im Respekt vor denen, die mich gerade nicht gewählt haben. Ich versichere Ihnen, ich werde bei allem, was wir jetzt verhandeln, ans Ganze denken“, so Kretschmann.

Auch in Rheinland-Pfalz gab es einen Erfolg für die Landesregierung. Ministerpräsidentin Malu Dreyer und die SPD kamen auf 35,7 Prozent der Stimmen laut vorläufigem Endergebnis. Dreyer sagte: „Es ist eine Bestätigung für unsere Regierungsarbeit und es ist eine Bestätigung dafür, dass die SPD eine gutaufgestellte Partei ist und wir mit all unseren Kollegen und Kolleginnen in unserer Partei gekämpft haben."

Die CDU ist die große Verliererin des Auftakts ins Superwahljahr. In beiden Bundesländern mussten die Partei gegenüber 2016 Verluste hinnehmen, bleibt aber jeweils zweitstärkste Kraft. CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak: „Um es in aller Klarheit zu sagen: Das ist heute kein guter Wahlabend für die CDU. Wir hätten uns bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz andere, wir hätten uns bessere Ergebnisse gewünscht.“

Die Landtagswahl am 6. Juni in Sachsen-Anhalt wird das letzte Stimmungsbarometer für die Bundestagswahl Ende September, die gleichzeitig mit den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen sowie der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus stattfindet.