Eilmeldung
Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

Verdacht auf Zwangsprostitution: Razzia in Massage- und Nagelstudios

Polizeiabsperrung in Berlin
Polizeiabsperrung in Berlin   -   Copyright  JOHN MACDOUGALL / AFP
Schriftgrösse Aa Aa

In Berlin, Hamburg und Schleswig-Holstein ist die Polizei gegen mutmaßliche Schleuser und Zwangsprostitution vorgegangen.

Durchsucht würden acht Objekte in Berlin, Hamburg und Timmendorfer Strand (Schleswig-Holstein), wie die Bundespolizei Berlin am Mittwochmorgen twitterte.

Die Verdächtigen sollen junge Vietnamesinnen illegal nach Deutschland gebracht und zur Prostitution gezwungen haben.

In Berlin-Lichtenberg wurde nach Angaben der Staatsanwaltschaft eine 43 Jahre alte Vietnamesin festgenommen. Im Fokus stehen laut Bundespolizei auch zwei weitere Verdächtige, eine 25-Jährige aus Vietnam und ein 64-Jähriger aus Deutschland.

Nach Angaben der Bundespolizei waren rund 160 Einsatzkräfte im Einsatz. Ermittelt wird wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern sowie der Zwangsprostitution.

Durchsucht wurden sechs Objekte in Berlin, darunter Wohnungen und Geschäftsräume wie Massagestudios und Nagelsalons. "Wir haben Hinweise darauf, dass sie auch als Bordelle benutzt wurden", sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Morgen. In Hamburg und Timmendorfer Strand sei jeweils ein Objekt durchsucht worden.