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Razzia gegen Schleusergruppe - 19 Festnahmen in Italien

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Bei Razzien gegen eine internationale Schleusergruppe hat die Polizei in mehreren italienischen Städten 19 Verdächtige festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, Migranten mit Ziel Nordeuropa illegal nach Italien gebracht zu haben, wie die Behörde mitteilte.

Bei den Verdächtigen handelt es sich um Italiener, Kurden aus dem Irak, Afghanen und Pakistaner. Die Razzien fanden in den Städten Bari, Mailand, Turin und Ventimiglia statt.

Die Gruppe soll Überfahrten durch das östliche Mittelmeer organisiert und die Migranten bei ihrer Ankunft in Italien mit gefälschten Dokumenten ausgestattet haben. Anschließend wurden sie bei Nacht über die französische Grenze bei Ventimiglia gebracht.

Dafür wurden demnach rund 6000 Euro fällig. Das Geld wurde in der Regel von Verwandten per Überweisung oder durch Sammelstellen in der Türkei bezahlt.

Nach Angaben der Behörden sind seit Anfang des Jahres über 32.000 Migranten nach Seefahrten über das Mittelmeer in Italien eingetroffen. Fast 40 Prozent davon stammen aus Tunesien.