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1:2 gegen Nordmazedonien: Kann sich Löw so bis zur EM durchhangeln?

Oldie but Goldie: Der nordmazedonische Routinier Pandev erzielte die überraschende Führung
Oldie but Goldie: Der nordmazedonische Routinier Pandev erzielte die überraschende Führung   -   Copyright  Thilo Schmuelgen/AP
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Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der Qualifikation für die WM in Katar einen herben Dämpfer einstecken müssen.

In Duisburg unterlag "Die Mannschaft" dem Fußball-"Zwerg" Nordmazedonien sensationell mit 1:2. In der Tabelle der WM-Qualifikationsgruppe J steht Deutschland jetzt hinter dem Ersten Armenien und Nordmazedonien auf Rang drei. Damit wäre der WM-Weg nach Katar versperrt...

Das goldene Tor für Nordmazedonien erzielte Eljif Elmas fünf Minuten vor dem Schlusspfiff. Auch sechs Minuten Nachspielzeit machten die Sache für die Deutschen nicht besser. Es war der zweite peinliche Auftritt nach der 0:6-Pleite gegen Spanien im vergangenen Jahr.

Schon während der Halbzeitpause fiel den PR-Fachleuten des DFB kaum mehr ein als "Kommt jetzt, Männer!" Kurz danach gab es dann tasächlich den erhofften Ausgleich durch einen von Ilkay Gündogan verwandelten Foulelfmeter. Oldie Goran Pandev hatte Nordmazedonien kurz vor dem Pausenpfiff in Führung geschossen.

Bundestrainer Jogi Löw könnte angesichts dieser Beinahe-Blamage sogar der geplante Abgang nach Maß verbaut werden. Sollten sich die Schwächen in der Qualifikationsphase fortsetzen, droht dem Badener womöglich ein früherer Abgang als geplant. Eigentlich wollte Löw seine DFB-Karriere nach dem Ende der EM in diesem Jahr beenden. Aber wenn die WM-Qualifikation jetzt ernsthaft in Gefahr gerät, könnte sich das DFB-Präsidium zum Handeln gezwungenj sehen.

Vielleicht kommt es Löw da gerade recht, dass der spanische Spitzenverein Real Madrid offenbar Ausschau nach einem Coach hält. Die gewöhnlich auch hinter den Kulissen gut informierte spanische Sportzeitung berichtete jedenfalls an diesem Mittwoch, dass Löws Name auf der Wunschliste von Vereinpräsident Florentino Pérez "ganz oben" steht. Bei den Königlichen ist Trainer Zidedine Zidane schon seit längerer Zeit nicht mehr unumstritten. Stadtrivale Atlético droht Real in dieser Saison zumindewst in der "La Liga" zu überrunden.