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"Quotenschwarzer"-Fauxpas: Jens Lehmann bei Hertha raus

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Von Euronews
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Jens Lehmann, früherer Nationaltorhüter, beim Viertelfinalspiel in der Championsleague zwischen Borussia Dortmund und Manchester City in Dortmund, 14.04.2021
Jens Lehmann, früherer Nationaltorhüter, beim Viertelfinalspiel in der Championsleague zwischen Borussia Dortmund und Manchester City in Dortmund, 14.04.2021   -   Copyright  Martin Meissner/AP, Pool

Nach einer umstrittenen WhatsApp-Nachricht von Jens Lehmann hat Hertha-Investor Lars Windhorst den Beratervertrag mit dem Ex-Nationalspieler beendet. "Jens Lehmann ist nicht mehr Berater", sagte Windhorst-Sprecher Andreas Fritzenkötter am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Damit ist auch Lehmanns Zeit im Hertha-Aufsichtsrat vorüber. Lehmann war vor einem Jahr als Nachfolger von Jürgen Klinsmann in den Aufsichtsrat der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA gekommen.

Herthas-Präsident Werner Gegenbauer befürwortete die Entscheidung: "Solche Einlassungen entsprechen in keiner Weise den Werten, für die Hertha BSC steht und sich aktiv einsetzt. Hertha BSC distanziert sich von jeglicher Form von Rassismus."

Hintergrund ist eine WhatsApp-Nachricht Lehmanns in einem Gruppenchat, dem auch der ehemalige Fußball-Profi Dennis Aogo angehörte. Darin hatte der einstige Nationaltorwart "Ist Dennis eigentlich euer Quotenschwarzer?" geschrieben und sich später bei Aogo dafür entschuldigt. Allerdings erst, nachdem dieser den Vorfall auf Instagram veröffentlicht hatte: "In einer privaten Nachricht von meinem Handy an Dennis Aogo ist ein Eindruck entstanden für den ich mich im Gespräch mit Dennis entschuldigt habe", schrieb Lehmann.

Aogo, der als Experte beim Fernsehsender Sky arbeitet, hatte einen Screenshot des Chatverlaufs auf seinem Instagram-Kanal gepostet und dazu geschrieben: "WOW dein Ernst? @jenslehmannofficial Die Nachricht war wohl nicht an mich gedacht!!!"

Der 34-Jährige stammt aus Karlsruhe und spielte u.a. beim SC Freiburg, den Hamburger SV, FC Schalke 04 und den VfB Stuttgart.