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Und was ist mit dem "Hug"? Europa lockert: was wo erlaubt ist

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Von Euronews mit DPA/AFP/AP
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Kunde zeigt Corona-Pass in einer dänischen Kneipe
Kunde zeigt Corona-Pass in einer dänischen Kneipe   -   Copyright  Jan Woitas/dpa via AP
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Draußen auf der Pubterrasse ein Bier trinken geht schon seit fast einem Monat, nun wagt Großbritannien den nächsten Schritt im Lockerungsplan.

Ab dem 17. Mai dürfen Kneipen, Bars und Restaurants auch im Innenbereich Kunden bedienen, Geschäfte, Theater und Kinos wieder öffnen.

Dank weiter fallender Corona-Fallzahlen und der fortgeschrittenen Impfkampagne wurde die Corona-Alarmstufe vier auf drei herabgestuft.

Aber was ist mit dem "Hug"?

Auch Treffen im Freien mit bis zu 30 Personen sollen bald wieder möglich sein, wie Premierminister Johnson am Montagabend bestätigte. Aber was ist mit dem "Hug", der lang ersehnten Umarmung unter Freunden? Johnson mahnte zur Vorsicht.

"Wir alle wissen, dass enger Kontakt, wie z. B. Umarmungen, ein direkter Weg sind, die Krankheit zu übertragen. Ich bitte Sie also dringend, die Anfälligkeit Ihrer Lieben im Auge zu behalten, ob sie geimpft sind, eine oder zwei Dosen erhalten haben und genug Zeit vergangen ist, damit der Impfstoff wirkt."

Irland hofft auf "psychologischen Aufschwung"

Auch Irland lässt nach monatelangem Lockdown wieder größere Freiheiten zu. Nicht lebensnotwendige Geschäfte dürfen nun Terminkunden empfangen. Ebenso Friseure und Schönheitssalons.

Auch Museen, Büchereien und andere kulturelle Einrichtungen öffnen wieder, Tausende Menschen im Homeoffice sollen schrittweise zurück ins Büro. Die Regierung hofft auf einen "psychologischen Aufschwung" für das Land.

"Das ist großartig", sagt Unternehmensberater Duncan Graham. "Es waren fünf lange Monate und ein hartes Jahr 2020. Es wäre wichtig für den Einzelhandel, nicht wieder zurückschrauben zu müssen."

Der 85-jährige Rentner Frank Nelson freut sich darauf, wieder alle seine Kinder sehen zu können, so wie vorher, statt nur zu telefonieren oder Essen vor die Tür gestellt zu bekommen. Er wolle seine Lieben wieder bei sich empfangen.

Fast ganz Italien ist "gelbe Zone"

In Italien gibt es seit Montag keine roten Zonen mehr. Fast das ganze Land leuchtet komplett in Gelb. Dort haben Theater, Kinos und Museen unter speziellen Corona-Auflagen wieder offen und Bars sowie Restaurants dürfen bis zum Ausgangsverbot um 22 Uhr draußen Gäste bedienen. Nur das Aosta-Tal und die beiden Inseln Sardinien und Sizilien bleiben orange.

In Dänemark werden die Testkapazitäten knapp

In Dänemark dürfen die Menschen schon seit vergangener Woche wieder ins Kino, Theater oder Fitnessstudio. Allerdings nur, wenn der Corona-Pass eine Impfung, eine überstandene Infektion oder ein negatives Testergebnis nachweist

Konsequenz: Testeinrichtungen stehen massiv unter Druck. Die Öffnung zusätzlicher Testkapazitäten soll nun schnellstmöglich vorangetrieben werden.