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Zahl der Todesopfer im Gazastreifen steigt auf über 120

Die isrealischen Streitkräfte haben in einer konzertierten, nur 40 Minuten dauernden Operation das unterirdische Tunnelsystem der im Gazastreifen herrschenden Hamas angegriffen und offenbar schwer beschädigt.

Das verzweigte Dickicht von unterirdischen Anlagen liegt zum Teil unter Gaza-Stadt. An der Operation seien 160 "Luftfahrzeuge" und Panzer beteiligt gewesen, sagte ein Sprecher der israelischen Armee. Kein israelischer Soldate habe während des Einsatzes den Gazastreifen betreten.

Nach seinen Angaben sind inzwischen über 1800 Raketen aus dem Gazastreifen auf isrealisches Gebiet abgefeuert worden. Acht Israelis seien seit Beginn der Kampfhandlungen am vergangenen Wochenende ums Leben gekommen. Die palästinensische Seite beklagte mehr als 120 Todesopfer, darunter Kinder und Frauen.

Nach Medienberichten wies Israel ein Vermittlungsangebot der ägyptischen Regierung zurück.