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Doch nicht gesperrt? Rätselraten um Telegram-Kanal von Attila Hildmann

Telegram - Symbolbild
Telegram - Symbolbild   -   Copyright  Alexander Zemlianichenko/AP
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Am Dienstag war die Nachricht auf Twitter angekündigt worden. Der Hauptkanal von Attila Hildmann auf Telegram mit mehr als 100.000 Followern sei über die Stores von Apple und Google nicht mehr zu erreichen.

Doch dann erklärte Google über die Pressestellte in Deutschland: "Vermutungen darüber, dass Google den Zugang zu einem persönlichen Kanal innerhalb der über Google Play bezogenen Telegram App gesperrt hätte, sind falsch. Ein derartiger Eingriff kann nicht von Google vorgenommen werden."

Attila Hildmann, der immer wieder Verschwörungstheorien in die Welt setzt, hatte die Nachricht offenbar auch selbst mitgeteilt, wie Beobachter der Szene festgestellt haben. "APPLE APP STORE UND GOOGLE PLAY STORE HABEN MEINEN KANAL FÜR ALLE HANDYS ZENSIERT! MAN KOMMT NICHT MEHR RAUF! BEI WEM IST DAS ALLES JETZT SO? ANSONSTEN LADET EUCH DIE APP DIREKT RUNTER OHNE ÜBER DEN PLAYSTORE ZU GEHEN." Das soll Attila Hildmann auf seinem Telegram-Channel geschrieben haben.

Twitter-User DennisKBerlin machte sich ein bisschen über Attila Hildman lustig.

Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt gegen den Vegankoch wegen Volksverhetzung, Beleidigung, Bedrohung und öffentlicher Aufforderung zu Straftaten. Einer Festnahme hatte sich Hildmann entzogen, indem er nach einer Razzia seiner Wohnung in Brandenburg in die Türkei floh.

Seit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 hatte Attila Hildmann in Berlin Proteste gegen die Regeln zur Eindämmung der Ansteckungen organisiert. Dabei bedrohte er politische Gegner mit dem Tod und äußerte sich immer wieder antisemtisch.

Wir haben eine vorherige Fassung dieses Artikels aktualisiert.