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Sommerurlaub bei Inzidenz 70: Griechenland und Zypern in Sorge wegen Delta-Variante

Von Michail Arampatzoglou mit AP, Amna.gr
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Urlauberin und Urlauber in Griechenland
Urlauberin und Urlauber in Griechenland   -   Copyright  Petros Giannakouris/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved.
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In Griechenland wird die Delta-Variante des Coronavirus für den starken Anstieg der Zahl der Neuinfektionen verantwortlich gemacht. Zuletzt wurden fast 1.800 Ansteckungen in 24 Stunden gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei über 70 pro 100.000 Menschen.

Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis rief beim Besuch eines Impfzentrums in Athen die Menschen, die noch nicht geimpft sind dazu auf, es zu tun, weil 99 Prozent der schwer an Covid-19 Erkrankten oder daran Verstorbenen nicht geimpft waren.

Auch durch finanzielle Anreize für junge Leute sind fast 39 Prozent der Griechinnen und Griechen inzwischen vollständig geimpft. Bis zum Herbst sollten es nach Plänen der Regierung 70 Prozent sein.

Corona-Regeln auf Zypern wieder verschärft

Auch auf Zypern hat es in den vergangenen Tagen viel mehr Neuinfektionen mit dem Coronavirus gegeben. Die Regierung hat zuvor gelockerte Einschränkungen für Restaurants und Veranstaltungen wieder in Kraft gesetzt.

Der zyprische Gesundheitsminister Michalis Hadjipantelas sagte laut Cyprus Mail, das Ziel der Restriktionen sei es, die Ausbreitung des Virus einzudämmen, da Infektionscluster an Orten von großen Menschenansammlungen festgestellt worden seien.

Besonders Jugendliche mit intensiven sozialen Aktivitäten sind offenbar besonders von den Neuinfektionen auf Zypern betroffen.

Gleichzeitig wurde festgestellt, dass über 90 Prozent der Infizierten nicht geimpft waren.

Sowohl Griechenland als auch Zypern hatten früh auf den digitalen EU-Impfnachweis gesetzt, um in diesem Sommer wieder Touristinnen und Touristen aus dem Ausland beherbergen zu können. Angesichts der steigenden Coronavirus-Zahlen kommen Zweifel am frühen Optimismus auf.

Journalist • Kirsten Ripper