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5-Jährige stirbt im Swimming Pool: Offenbar Haare im Filter verfangen

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Von Euronews mit Republicca, Sicilia Blog
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Nach dem Tod eines 5 Jahre alten Mädchens auf Sizilien im Osten von Palermo hat die italienische Justiz Ermittlungen eingeleitet. Die Großmutter des Kindes arbeitete laut Medienberichten im Garten, während das Kind in Trabia im Swimming Pool spielte. Offenbar hatte die Oma einen Moment lang nicht aufgepasst. Sie fand das Mädchen - laut Blog Sicilia - leblos im Pool, die Haare der Kleinen sollen sich im Filter der Anlage verfangen haben.

Die Großmutter fuhr das Mädchen ins Krankenhaus in Termini Imerese, doch dort konnte das Ärzteteam nur noch den Tod der Fünfjährigen feststellen.

"Unsere Gemeinde steht unter Schock", sagte der Bürgermeister von Trabia Leonardo Ortolano laut La Repubblica. "Jeder im Dorf kennt diese Familie, die Mutter und der Vater des kleinen Mädchens sind außergewöhnliche Menschen, die sich immer um ihre Kinder kümmern. Wir erleben eine große Tragödie."

Wie La Repubblica zudem berichtet, hat Staatsanwalt Ambrogio Cartosio sofort die Beschlagnahmung des Swimmingpools angeordnet. Es handelt sich um ein aufblasbares Becken, das im Garten aufgestellt werden kann. Die Ermittler untersuchen die Düse der Reinigungsanlage: Das kleine Mädchen soll angesaugt worden sein, so dass ihre Haare sich im Motor verheddert haben.

Eine erste Überprüfung durch die Carabinieri der Abteilung für wissenschaftliche Untersuchungen hat mehrere Probleme des Motors ergeben, die offenbar dem kleinen Mädchen zum Verhängnis wurden.

Auf Sardinien hatte es vor vier Jahren ein ähnliches tragisches Unglück gegeben, bei dem ein sieben Jahre altes Kind ums Leben kam. Auch hier soll die Filteranlage den Tod des Kindes verursacht haben.

In diesem Jahr sind in Europa schon zahlreiche Kinder, aber auch Jugendliche und Erwachsene ertrunken, weil sie nicht oder nicht gut genug schwimmen konnten.