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Mit Manta - Opel soll Elektro-Marke werden, so Konzern Stellantis

Von su mit dpa
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Mit Manta - Opel soll Elektro-Marke werden, so Konzern Stellantis
Copyright  Michel Euler/2020 The Associated Press
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Kaum wiederzuerkennen, aber der Opel Manta ist wieder da. Das Kultauto der 1970er Jahre kommt als Elektroauto auf den Markt – so der zu Jahresbeginn aus der französischen PSA-Gruppe mit Fiat Chrysler (FCA) entstandene Konzern Stellantis.

Demnach will die Gruppe in den nächsten vier Jahren mehr als 30 Milliarden Dollar (25,3 Milliarden Euro) in ihre Elektrostrategie investieren, da Verbrennungsmotoren ausliefen.

Carlos Tavares, Vorstandschef (CEO) Stellantis:

„Bis 2025 werden bei unseren 14 Kultmarken 98 Prozent unserer Modelle in Europa und Nordamerika elektrifiziert sein. 2030 wollen wir einen Großteil unserer Umsätze mit emissionsarmen Fahrzeugen (low emission vehicle, LEV) machen – mindestens 70 Prozent in Europa (aktuell 14 Prozent) und mindestens 40 Prozent in den USA."

Die E-Autos sollen auf eine Reichweite von bis zu 800 Kilometern kommen, so Tavares.

E-AUTOS OHNE AUFPREIS

Autonutzer sollen von 2026 an nicht mehr für ein E-Auto zahlen müssen als für ein herkömmliches Auto mit Verbrennungsmotor, hieß es beim Unternehmen. Bei dieser Rechnung seien mögliche staatliche Unterstützungen ausgeklammert.

Der Konzern mit starken Standbeinen in Europa und Nordamerika führt 14 Marken, darunter Peugeot, Fiat, Dodge oder Opel. Der Autobauer Opel steht demnach als Ganzes vor einer kompletten Umstellung auf Elektromobilität - zuallererst in Europa.

«Mit einem Ausstieg aus dem Verbrenner in Europa im Jahr 2028 befindet sich Opel auf dem richtigen Weg, um die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen», lobte Greenpeace-Verkehrsexpertin Marion Tiemann. «Allerdings sollten Verbrenner auch anderswo nicht mehr lang verkauft werden.»

su mit dpa