Frankreich: Justiz ermittelt gegen Justizminister

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Von su mit dpa
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Die französische Justiz hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Minister eingeleitet, der für sie zuständig ist. Er soll seine Position als Justizminister ausgenutzt haben, um Streitfälle aus seiner Zeit als Anwalt zu regeln.

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Die französische Justiz hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Minister eingeleitet, der für sie zuständig ist. Über das Ermittlungsverfahren gegen Justizminister Éric Dupond-Moretti habe der Gerichtshof der Republik wegen des Verdachts auf einen Interessenskonflikt entschieden, so die Anwälte des Ministers. Vorausgegangen waren etwa sechs Stunden lange Vernehmungen.

Nach Medienberichten („France Info“) geht es um den Verdacht, Dupond-Moretti habe seine Position als Justizminister ausgenutzt, um Streitfälle aus seiner Zeit als Anwalt zu regeln. Dazu soll er etwa administrative Untersuchungen gegen drei hohe Beamte des Justizapparats angeordnet haben.

Zwei Gewerkschaften von Richtern undmStaatsanwälten hatten die Vorwürfe gegen Dupond-Moretti vorgebracht. Dupond-Moretti ist seit einem Jahr Justizminister. Ministerpräsident Jean Castex sprach seinem Justizminister in einem Schreiben erneut sein volles Vertrauen aus.

su mit dpa

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