Neue Gasleitung zwischen Polen und Litauen

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Beide Länder wollen bei der Energieversorgung flexibler werden: weniger Kohle und weniger Gas aus Russland.

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Die Arbeiten an einer EU-finanzierten Gasleitung zwischen Polen und Litauen sind abgeschlossen. Ab dem kommenden Jahra soll durch die 500 Kilometer lange Leitung Gas fließen. Bis dahen soll es noch letzte Tests geben. Die Kosten lagen bei 100 Millionen Euro.

Piotr Naimski, der Energiebeauftragte der polnischen Regierung sagte: "Energie ist entscheidend, Energie ist wichtig. Angesichts dessen, was wir in diesen Tagen auf den europäischen Energiemärkten sehen, hat es eine hohe Symbolkraft, dass wir heute die Gasleitung zwischen unseren Ländern verbinden."

Die Pipeline wird nichts an den hohen Preisen ändern, aber beiden Ländern mehr Flexibiltät geben. Bisher setzen sie stark auf Kohle. "Man kann sich leicht vorstellen, dass sowohl unser Gas nach Polen fließt als auch, wenn der Preis entsprechend ist, umgekehrt das Gas von Polen zu uns kommt. Dadurch gibt es mehr Wettbewerb und das ist gut für die Verbraucherpreise", sagte der litauische Energieminister Dainius Kreivys.

Aktuell deckt russisches Gas etwa ein Fünftel der litauischen Energiereserven. Das Land hofft, mit der neuen Leitung mehr Möglichkeiten zur Deckung des Energiebedarfs zu haben, als bisher.

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