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"Pandemie noch lange nicht vorbei": WHO warnt vor Neuinfektionen

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Von Euronews
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"Pandemie noch lange nicht vorbei": WHO warnt vor Neuinfektionen
Copyright  Photo : FABRICE COFFRINI (AP)

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat vor einem weltweiten Anstieg von Corona-Neuinfektionen und -Todesfällen gewarnt. Dabei würden die hohen Zahlen in Europa den Rückgang in anderen Regionen überwiegen, hieß es.

Dies sei ein weiterer Hinweis darauf, dass die Covid-19-Pandemie noch lange nicht vorbei sei, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Ghebreyesus: "Heute geben wir das neue Planungsbudget für den ACT- Beschleuniger bekannt, mit dem wir 23,4 Milliarden US-Dollar beantragen, um unsere globalen Ziele zu erreichen und den einzelnen Staaten in den nächsten zwölf Monaten die benötigten Werkzeuge bereitzustellen."

Brüssel will Entwicklungsländer mit Impfstoffen versorgen

Die vollständige Finanzierung des ACT- Beschleunigers sei ein wesentlicher Bestandteil der WHO hinsichtlich ihres Plans zur Strategie, Bereitschaft und Reaktion, die Pandemie unter Kontrolle zu bringen, so der WHO-Chef.

In vielen Ländern Europas ist die Corona-Lage zunehmend kritisch. Die EU-Behörden betonen die Bedeutung von Impfungen und fahren die Produktion weiter hoch. Brüssel wolle jedoch auch Entwicklungsländer mit Vakzinen versorgen.

Wir haben einen Blick auf das nächste Jahr geworfen. Wir gehen davon aus, dass in der Europäischen Union mehr als 3,5 Milliarden Impfstoffdosen produziert werden, von denen natürlich ein Großteil ins Ausland versandt wird. Zusätzlich zu den Exporten werden wir als Team Europa der Europäischen Union, die Kommission und die Mitgliedstaaten bis Mitte des nächsten Jahres mehr als 500 Millionen Impfstoffdosen spenden. Ich erwarte, dass die Mitgliedstaaten weitere Zusagen machen werden.
Ursula von der Leyen
EU-Kommissionspräsidentin

Proteste gegen Gesundheitspässe

Weiterhin gehen in vielen Teilen Europa Menschen gegen die Einführung von Gesundheitsnachweisen auf die Straße.

In Bulgariens Hauptstadt Sofia versammelten sich am Donnerstag Tausende Gastronomen, die kritisierten, dass die Gästezahlen, zwei Tage nach Einführung der Gesundheitszeugnisse landesweit um 80 Prozent zurückgegangen seien.