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Vulkan-Tourismus auf La Palma: Mit dem Shuttlebus zum Epizentrum

Tourist:innen auf La Palma am 26. Oktober 2021
Tourist:innen auf La Palma am 26. Oktober 2021 Copyright Emilio Morenatti/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
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Von Euronews
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Das lange Wochenende zu Allerheiligen haben mehr als 10.000 Tourist:innen genutzt, um sich den Ausbruch des Vulkans auf La Palma anzusehen.

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Das lange Wochenende zu Allerheiligen haben Einige genutzt, um sich den Ausbruch des Vulkans auf La Palma anzusehen. Schiffs- und Flugreisen waren ausverkauft.

Rund 10.000 überwiegend spanische Reisende sollen die Kanareninsel besucht haben, wie die Zeitung El País berichtete. Ein kostenloser Bus-Shuttleservice wurde eingerichtet, der die Tourist:innen näher an den Vulkan bringt. 

Die Besucher:innen wollen nicht nur das Naturschauspiel genießen, sondern auch den lokalen Tourismus unterstützen, sagt ein Tourist: "Es ist ein einzigartiges Schauspiel und dann noch in Spanien, außerdem tun mir die Menschen auf der Insel leid. Aber es ist auf jeden Fall ein spektakulärer Anblick."

Die Vulkan-Tourist:innen steigen in den Hotels der Insel ab, geben Geld in Restaurants und Autovermietungen aus. Seit dem Ausbruchs des Vulkans hat die Wirtschaft der Insel gelitten. 

"Das erste, was uns aufgefallen ist, ist diese Asche. Sie sieh aus wie ein leichter Regen, der auf uns niederfällt", sagt ein anderer Tourist. "Man hört es und es klingt, als würde die Welt untergehen, es ist beeindruckend", so ein anderer Mann. 

Touristenmagnet Vulkan

Die Behörden von La Palma rechnen mit noch mehr Touristen wegen des Vulkanausbruchs und fordern die Bevölkerung gleichzeitig auf, umsichtig zu bleiben. Sie wurden aufgerufen, mit den  Sicherheits- und Notfallteams zusammenzuarbeiten, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten.

Wegen der vielen Tourist:innen wurden am Wochenende die Straßen für den Individualverkehr gesperrt, um Staus zu vermeiden.

Was für die einen eine Attraktion ist, ist für die anderen eine Tragödie. Seit dem ersten Ausbruch des Vulkans am 19. September mussten mehr als 7.000 Menschen ihre Häuser verlassen.

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