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CDU-Vorsitz: Röttgen bewirbt sich

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Von euronews
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Norbert Röttgen
Norbert Röttgen   -   Copyright  JOHN MACDOUGALL/AFP

Norbert Röttgen bewirbt sich wieder um den CDU-Vorsitz. Bereits im Januar 2021 stellte sich der 56-Jährige zur Wahl und schied nach der ersten Abstimmungsrunde aus. Armin Laschet wurde seinerzeit neuer Parteivorsitzender, entschloss sich nach der Niederlage bei der Bundestagswahl aber, das Amt abzugeben.

In der Einschätzung und in der Entschlossenheit, gewählt zu werden, und in der Einschätzung, gewählt werden zu können
Norbert Röttgen

Röttgen sagte, das Motiv seiner vorherigen Bewerbung sei gewesen, „durch sie, indem ich kandidiere, für die Notwendigkeit der Erneuerung der CDU, um Volkspartei zu bleiben, einzutreten und eben auch einzustehen". Damals sei er nicht mit der Erwartung angetreten, tatsächlich gewählt zu werden. Für seine neuerliche Bewerbung gebe es denselben Ansatz, so Röttgen. Er sagte: „Eine inhaltlich definierte Erneuerung, die christlich-demokratische Idee für unsere Zeit, muss erarbeitet werden mit den Mitgliedern, und sie muss in den Wettbewerb mit den anderen Parteien gehen". Diesmal trete er allerdings an, „in der Einschätzung und in der Entschlossenheit, gewählt zu werden, und in der Einschätzung, gewählt werden zu können", so Röttgen.

Röttgen will Franziska Hoppermann zur CDU-Generalsekretärin machen

„Die CDU wieder stark zu machen, das kann nur als Gemeinschaftsleistung funktionieren", betonte er. Im Falle seiner Wahl werde er Franziska Hoppermann als CDU-Generalsekretärin vorschlagen, kündigte Röttgen an. Die 39 Jahre alte Hamburgerin wurde gerade in den Bundestag gewählt.

Der Meckenheimer ist seit 1982 CDU-Mitglied. Er war Vorsitzender des CDU-Landesverbandes Nordrhein-Westfalens (November 2010 bis Juni 2012) und von November 2010 bis Dezember 2012 ebenfalls stellvertretender Bundesvorsitzender. Im Zeitraum Oktober 2009 bis Mai 2012 hatte Röttgen das Amt des Bundesministers für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit inne.

Auch Kanzleramtsminister Helge Braun will sich um den CDU-Vorsitz bewerben. Als Favorit der Parteibasis gilt Friedrich Merz.