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Weihnachten in Frankreich: Warme Hütte, weniger unterm Baum

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Von su mit AFP
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Jeder zweite Franzose ist überzeugt, dass seine Weihnachtskäufe „stark beeinflusst werden“ durch die Preisschübe bei Sprit, Energie und Lebensmitteln.

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Endlich wieder Weihnachtsstimmung – nach dem Covid-Ausfall 2020 versammeln sich Pariser und Besucher in Scharen auf den Champs Elysées in Paris, um die Weihnachtsbeleuchtung zu bewundern.

"Für Bruno Lemaire ist die Inflation, insbesondere verbunden mit dem Anstieg der Energiepreise, "vorübergehend". An diesem dritten Jahrestag der "Gelbwesten"-Bewegung versucht der Wirtschaftsminister, die Franzosen zu beruhigen."

Aber: Jeder zweite Franzose (58%) ist überzeugt, dass seine Weihnachtskäufe „stark beeinflusst werden“ (Umfrage „Opinionway“) durch die Preisschübe bei Sprit, Energie und Lebensmitteln. Die Folge: Im Schnitt sollen Weihnachtsgeschenke 282 Euro kosten – etwas mehr als 2020 (241 €), aber ein Fünftel weniger als vor der Pandemie (2018: 342 €).

Und wo wird gespart? Fast die Hälfte (48%) fährt weniger weg, bei gut der Hälfte (52%) wird beim Essen gespart, bei gut der Hälfte (56%) liegen weniger teure Geschenke unterm Baum, oder überhaupt weniger Geschenke (51%) – wenn es überhaupt einen Baum gibt. 45 % lassen diese gute alte Weihnachtsgewohnheit sausen. Und - wohl auch aus Angst vor steigenden Preisen und vor Lieferengpässen - zwei Drittel wollen ihr Weihnachtsshopping vor Ende November erledigt haben, neun von zehn wollen damit spätestens zwei Wochen vor dem Fest durch sein.

2020 belief sich die durchschnittliche Inflationsrate in Frankreich auf rund 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr („Statista“). Für das Jahr 2021 wird eine Rate von rund zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr prognostiziert. 

su mit AFP

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