Gleichgültigkeit gegenüber Migranten - Papst liest EU die Leviten

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Von euronews
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Noch auf dem Rückweg von seiner Griechenlandreise ließ der Pontifex nicht locker. Die EU müsse Wege finden, um ankommende Migranten in Europa besser zu verteilen.

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**Am letzten Tag seiner Reise nach Griechenland hat Papst Franziskus eine Schule in Marousi, einem Vorort von Athen besucht. Dort wurde er mit einem Blumenkranz und Chorgesang empfangen. Die Reise, die ihn zuvor auch nach Zypern geführt hatte, stand im Zeichen der Migration. Noch im Flugzeug auf dem Weg zurück nach Rom kritisierte der Pointifex die EU für ihren Umgang mit Geflüchteten. **

Sankt Dionysius ist eine Schule außerhalb der griechischen Hauptstadt Athen. Sie wird von Schwestern des katholischen Ordens der Ursulinen betrieben, der sich vor allem der Erziehung und Bildung von Mädchen verschrieben hat. Am letzten Tag seiner Griechenlandreise stattete der Papst Franziskus der Einrichtung einen Besuch ab. 

Einsatz für Migranten

Seine dritte Auslandsreise in diesem Jahr hatte den Papst zunächst nach Zypern geführt und dann weiter nach Griechenland. Im Zentrum der Reise stand der Umgang der westlichen Welt mit Migrantinnen und Migranten.

Am Sonntag hatte der Pontifex erneut die Insel Lesbos besucht und war dort mit Geflüchteten zusammengetroffen. Dabei kritisierte er eine Haltung der Gleichgültigkeit in Europa, die geflohene Menschen dem Tod ausliefere. Seit seinem letzten Besuch auf Lesbos vor fünf Jahren habe sich an der Situation der Menschen nichts geändert.

Papst erneut auf Lesbos

"Unser Mittelmeer soll nicht zu einem Meer des Todes werden. Lasst uns diesen Ort der Begegnung nicht zu einem Schauplatz des Konflikts machen. Dieses Meer der Erinnerung soll nicht zur See des Vergessens werden. Brüder und Schwestern, lasst uns diesen Schiffbruch der Zivilisation beenden", so der Papst auf Lesbos. 

Nach dem Besuch nahe Athen flog Papst Franziskus zurück nach Rom. Auf der Heimreise forderte er die EU zu einer besseren Verteilung von Geflüchteten in Europa auf. Jedes Land habe Kapazitäten und müsse Migranten aufnehmen, begleiten, fördern und integrieren, so Franziskus im Flugzeug vor Journalisten.

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