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Krieg und kein Ende im Jemen

Von den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützte jemenitische Streitkräfte haben nach eigenen Angaben in Kämpfen gegen die politisch-militärische Bewegung der Huthis im Bezirk Maqbna nordwestlich des Gouvernements Taiz an Boden gewonnen.

Militärmedien berichteten, dass die Streitkräfte ihre Kontrolle über die Bergkette verschärft und in den von den Huthi kontrollierten Gebieten Zugewinne erzielt hätten.

Kämpfe zwischen Truppen, die der international anerkannten Regierung des Jemen loyal sind, und vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen haben im vergangenen Monat rund um die Hafenstadt Hodeida mehr als 25.000 Menschen in die Flucht getrieben, so die Vereinten Nationen.

Seit 2013 herrscht im Jemen ein Bürgerkrieg, in den ausländische Mächte eingriffen. In diesem Konflikt gelang es den Huthi-Milizen, die Hauptstadt Sanaa und große Teile des Landes zu erobern. Am 25. März 2015 leitete Saudi-Arabien unter militärischer Mitwirkung acht weiterer Staaten eine militärische Intervention unter dem Namen Sturm der Entschlossenheit zur Unterstützung der Zentralregierung unter Staatspräsident Hadi und des Regierungschefs Chalid Bahah ein. Der Konflikt im Jemen wird als Stellvertreterkrieg zwischen Saudi-Arabien und dem Iran bewertet. Laut Beobachtern starben bisher mehr als 130.000 Menschen, nach Angaben der UNO sind als Folge des Krieges 80 Prozent der Bevölkerung auf humanitäre Hilfe angewiesen.

su mit AP